Ehrenamt

„Kümmern uns um Probleme in und um Langenberg“

Wolfgang Werner beim Neujahrsempfang des Bürgervereins Langenberg: Er führt den Verein nun seit drei Jahren.

Wolfgang Werner beim Neujahrsempfang des Bürgervereins Langenberg: Er führt den Verein nun seit drei Jahren.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Langenberg.  Kurz vor dem Weindorf blickt Wolfgang Werner auf die Arbeit des Bürgervereins Langenberg. Er spricht über Tagesfahrten und Nachwuchswerbung.

Wolfgang Werner hat im Jahr 2016 den Vorsitz des Bürgervereins Langenberg übernommen, nachdem der damalige Vorsitzende, Wolf-Dieter Thien, Schwierigkeiten hatte, einen Nachfolger zu finden. Werners Vorgänger hatte den Weg für einen Vorsitz geebnet, der es auch kommunalpolitisch Aktiven, beispielsweise Ratsmitgliedern, möglich macht, dieses Amt zu bekleiden. Editha Roetger sprach mit Wolfgang Werner über die Entwicklung es Vereins.

Herr Werner, Sie sind jetzt seit drei Jahren Vorsitzender des Langenberger Bürgervereins. Welche für sie sichtbaren Veränderungen haben Sie seit dem vorgenommen?

Das meiste kann ich gar nicht so beurteilen. Mein Vorgänger Wolf-Dieter Thien hat mir eine gute Struktur mitgegeben. Einzig um die Tagestouren musste ich mich neu kümmern. Nach einiger Überlegung konnte ich meine Frau, Evelin Werner, dafür gewinnen. Ich sehe, dass das sehr erfolgreich ist. Wir fahren jetzt mit 35 Leuten zur Villa Hügel. Jede Fahrt ist in der Regel schnell ausgebucht und es gibt Wartelisten. Vielleicht ist das Programm der Stammtische jetzt breiter gefächert. Aber im Grunde war es vorher auch schon sehr vielfältig. Außer mir als Vorsitzenden gab es noch andere Veränderungen im Vorstand, so dass wir inzwischen ein sehr gutes, aktives Team haben. Dafür danke ich meinen Vorstandskollegen und -kolleginnen.

Sie waren ja zuvor nicht im Vorstand des Bürgervereins aktiv. Wie kam es, dass Sie gleich diesen großen Schritt an die Spitze unternommen haben.

Das stimmt so nicht, ich wurde ein Jahr vorher schon zu dem erweiterten Vorstand gebeten. Ich habe da schon mit Wolf-Dieter Thien zusammengearbeitet, beispielsweise haben wir den Vertrag mit dem Verein Spectaculum-Musical erarbeitet. Wir wollten darüber jüngere Leute zu unserer Vereinsarbeit bewegen. Wir sind weiterhin eng mit ihnen verbunden. Die Aktiven des Spectaculum-Vereins werden zum Beispiel auch beim nächsten Weindorf wieder dabei sein. Und wir haben auch auf unserer neuen, sehr umfangreichen Internetpräsenz, einen Verweis auf die Aktivitäten des Vereins. Es lohnt, mal auf unserer Seite zu stöbern, dort findet man vieles über Langenberg – Historisches und Aktuelles: www.buergerverein-langenberg.de.

Welche wesentlichen Inhalte hat Ihre Vereinsarbeit und was tun Sie, um vor allem Jüngere als Mitglied zu werben?

Der Verein hat zwei Schwerpunkte. Das erste ist, wir kümmern uns um Probleme in und um Langenberg herum. Das zweite ist, wir pflegen die Geselligkeit und leisten einen Beitrag zum kulturellen Leben im Ort. Wir unterstützen auch die anderen Vereine und sind auch in der Soko Langenberg von Anfang an aktiv. Junge Leute zu gewinnen, ist wirklich schwierig. Wir hatten immer wieder Ansätze dazu. Auf jeden Fall sind Kinder und Jugendliche beitragsfrei innerhalb einer Partner- und Familienmitgliedschaft. Nur können wir ihnen noch nichts Griffiges oder Erfolgversprechendes bieten. Das ist leider so.

Das Weindorf steht als nächstes an, inzwischen nur noch an zwei statt der ursprünglichen drei Tage. Was wird den Besuchern Besonderes geboten?

Zur Eröffnung durch Bürgermeister Dirk Lukrafka am Freitag um 17 Uhr sind die Mitglieder des Spectaculum-Vereins wieder da und sorgen für eine optische Verschönerung. Für den Freitag ist vor allem geselliges Beisammensein und Wein verkosten angesagt. Bis 24 Uhr haben wir die Genehmigung dafür. Am Samstag beginnen wir bereits um 14 Uhr, ab 19 Uhr spielen wieder die beliebten Langenberger New Horizons. Auch da geht´s bis 24 Uhr. Wir sind ja dankbar, dass die Anlieger die Aktivität auf dem Mühlenplatz akzeptieren. Deshalb gestalten wir das Weindorf auch relativ ruhig. Das kommt auch bei unseren Besuchern an. Tatsächlich wollen wir uns ja unterhalten. Ich hoffe auf gutes Wetter, dann wird es wieder genauso gemütlich wie im letzten Jahr. Und für nächstes Jahr planen wir auch wieder.

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