Hundeleben

Hund ausgesetzt: Besitzerin konnte Behandlung nicht zahlen

In Soest hat eine Frau ihren kranken Hund (Symbolfoto) ausgesetzt, weil sie die Behandlung nicht bezahlen konnte.   

In Soest hat eine Frau ihren kranken Hund (Symbolfoto) ausgesetzt, weil sie die Behandlung nicht bezahlen konnte.  

Foto: Privat

Soest .  Eine 60-Jährige aus Soest hat ihren kranken Hund ausgesetzt, weil sie die Behandlung nicht zahlen konnte. Das Tier wurde eingeschläfert.

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Nachdem am Dienstag ein Hund in Soest ausgesetzt wurde, hat sich am Mittwochmittag die Besitzerin bei der Polizei gemeldet. Das Tier musste eingeschläfert werden.

Wie die Polizei mitteilte, haben Zeugen am Dienstagmorgen einen Yorkshire Terrier in einer Hundetasche gefunden. Sein gesundheitlicher Zustand war so schlecht, dass ein hinzugezogener Tierarzt das Tier einschläfern musste. Das erfuhr die 60-jährige Hundehalterin am Mittwoch, als sie die Zeitung aufschlug.

Kein Geld für eine ärztliche Behandlung

Kurze Zeit später meldete sich die Frau bei der Polizei. Sie gab ab, dass der Hund krank geworden sei und sie das Geld für eine Behandlung nicht aufbringen konnte. Sie habe die Hoffnung gehabt, dass jemand das Tier rechtzeitig bemerke und ihm helfe.

Gegen die 60-Jährige wurde eine Anzeige wegen einer Straftat nach dem Tiergesundheitsgesetz geschrieben.

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