Sicherheit

Polizei verstärkt Präsenz rund um LWL-Forensik Eickelborn

Die Polizei Lippstadt verstärkt ihre Streiffahrten im Gebiet Eickelborn und Benninghausen.

Die Polizei Lippstadt verstärkt ihre Streiffahrten im Gebiet Eickelborn und Benninghausen.

Foto: Hendrik Steimann

Lippstadt.  In Eickelborn fährt die Polizei Lippstadt ab sofort öfter Streife. Sie reagiert damit auf veränderte Ausgangsregeln in der LWL-Forensik.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Polizei Lippstadt reagiert auf die Sorgen der Menschen im Bereich Eickelborn und Benninghausen und verstärkt seit Juli die Streifen in den entsprechenden Gebieten, wie die Kreispolizeibehörde nun mitteilte.

Nachdem die „1-zu-1-Betreuung“ beim Ausgang der Patienten des LWL-Zentrums für forensische Psychiatrie in Eickelborn im November 2017 gerichtlich aufgehoben wurde, sank das Sicherheitsempfinden der Bürger.

Polizisten sollen 800 Stunden im Jahr Streife fahren

In mehreren Versammlungen der Bürgerinitiative „Sicherheit vor Therapie“ wurde Polizeidirektor Jochen Brauneck und dem Lippstädter Wachleiter Wulf Klinge die Besorgnis der Eickelborner und Benninghauser vorgetragen. Dem versucht die Lippstädter Polizei nun mit mehr Präsenz entgegenzuwirken.

Über das Jahr gerechnet sollen die Beamten ungefähr 800 Personalstunden für Streifen in den beiden Ortsteilen von Lippstadt zur Verfügung stellen. Diese Präsenzstunden werden vornehmlich im Rahmen der einsatzfreien Zeit durch den Streifen- sowie den Bezirks- und Schwerpunktdienst geleistet.

Maßnahme dient dem Sicherheitsgefühl

Die Maßnahme wird seit Juli sukzessive umgesetzt und soll in Kürze in einem besonderen Erfassungssystem dokumentiert werden. Damit wird den Bedürfnissen der Wohnbevölkerung und einem entsprechenden Anliegen der Bürgerinitiative „Sicherheit vor Therapie“ Rechnung getragen.

Der Leiter der Wache Lippstadt betont in dem Zusammenhang, dass sich sowohl die Kriminalitätslage als auch die Anzahl an Entweichungen beziehungsweise aus Freigängen nicht zurückgekehrten Patienten im Bereich der Forensik aktuell auf einem historisch niedrigen Stand befinden. Die Maßnahme diene damit ausschließlich der Stärkung des allgemeinen Sicherheitsgefühls.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben