Möhnesee

Staumauer-Drama: Elfjährige nach Sturz außer Lebensgefahr

Nach dem tragischen Sturz von der Staumauer der Möhnetalsperre ist die Elfjährige auf

Nach dem tragischen Sturz von der Staumauer der Möhnetalsperre ist die Elfjährige auf

Möhnesee/Hamm.  Ihr Vater hat sie im Juli von der Möhnesee-Staumauer 40 Meter in die Tiefe gerissen. Nun ist eine Elfjährige aus Hamm außer Lebensgefahr.

Es war das traurige Ende eines Familiendramas: Am Abend des 29. Juli riss ein Familienvater (43) aus Hamm seine Tochter von der Möhnesee-Staumauer 40 Meter in die Tiefe. Vater und Tochter stürzten in den Ausgleichsweiher. Die Besucher der Staumauer mussten tatenlos zusehen.

Nun gibt es gute Nachrichten aus einer Dortmunder Spezialklinik: Die Elfjährige schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. "Damit war nicht zu rechnen", sagt Thomas Poggel, Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg. Das Mädchen hatte bei dem Sturz lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Vater sprang von Möhnetalsperre, um sich das Leben zu nehmen

Der 43 Jahre alte Vater starb bei dem Sturz. Laut Polizei war er mit der Absicht gesprungen, sein eigenes Leben und das seines Kindes zu beenden.

Wie das Kind nun in den kommenden Monaten betreut wird, gab die Staatsanwaltschaft aus Schutz vor der Privatsphäre der Familie nicht bekannt.

Anmerkung der Redaktion:

  • Wir berichten in der Regel nicht über Suizide, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.
  • Falls Sie Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der Suizid-Gedanken hat, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge: 0800/1110111 oder 0800/1110222. Die Anrufe sind kostenlos, die Nummern sind rund um die Uhr zu erreichen.
  • Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet im Internet einen Selbsttest, Wissen und Adressen zum Thema Depression an. Im Online-Forum können sich Betroffene und Angehörige austauschen. Für Jugendliche gibt es ein eigenes Forum.
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