Einzelhandel

Wie sich die Sichtigvorer Einkaufslandschaft verändert

Aldi in Sichtigvor eröffnet am Samstag, 15. September, nach Umbauarbeiten neu.

Aldi in Sichtigvor eröffnet am Samstag, 15. September, nach Umbauarbeiten neu.

Foto: Lisa Klaus

Sichtigvor.  Bewegung im Sichtigvorer Einzelhandel. Was sich derzeit wo verändert und was genau passiert.

Gleich an drei Stellen rund um die Fritz-Josephs-Straße verändert sich derzeit die Sichtigvorer Einkaufslandschaft. Welche Fortschritte die einzelnen Projekte dieser Tage machen, zeigen wir in der Übersicht.

Aldi-Umbau

Während der Aldi-Markt in Suttrop seit Monaten geschlossen ist, weil die Immobilie abgerissen wurde und derzeit komplett neu gebaut wird, wird das neue Filialkonzept in Sichtigvor mit einem deutlich kleineren Aufwand umgesetzt. Eine Woche lang war der Markt für Renovierungs- und Umbauarbeiten geschlossen, am kommenden Samstag, 15. September, wird die Filiale wiedereröffnet.

„Die letzten Wochen waren sehr arbeitsintensiv, aber es hat sich gelohnt“, erklärt Gabriele Kiehl, Filialverantwortliche bei Aldi in Sichtigvor. „Die neue Filiale schaut wirklich klasse aus.“ Auf 820 Quadratmetern wurde die Präsentation der Waren umgestaltet. Außerdem wurde das Licht- und Farbkonzept generalüberholt. Der Markt soll damit einen freundlicheren Eindruck machen.

Neu ist die Backstation mit einer Brotschneidemaschine direkt am Eingang sowie der ausgeweitete Obst- und Gemüsebereich. Bis Ende der Woche werden die letzten Feinarbeiten erledigt. Am Eröffnungstag erhalten die ersten 100 Kunden ein Rubellos als Willkommensgeschenk. Der Förderverein des Familienzentrums Rappelkiste backt und verschenkt Waffeln. Für jede ausgegebene Waffel erhält der Förderverein von Aldi 50 Cent sowie die Zutaten für den Teig.

Ortsvorsteherin Heike Kruse sieht in dem Umbau „ein gutes Zeichen“, dass die Filiale langfristig erhalten bleibt: „Die Verantwortlichen scheinen verstanden zu haben, dass das Gebiet um die Fritz-Josephs-Straße mit der neuen Drogerie ein echter Magnet werden kann.“

Rewe-Ausbau

Ein Thema in der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstag, 18. September, wird die geplante Erweiterung des Rewe-Marktes in Sichtigvor. Zum einen geht es um den vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der die rechtlichen Voraussetzungen für den Ausbau der Filiale schafft. Die Verkaufsfläche soll um etwa 200 auf dann 1300 Quadratmeter vergrößert werden. Außerdem wird im Zuge des Umbaus der bislang separate Getränkemarkt in den Supermarkt integriert.

Nach der Öffentlichkeitsbeteiligung soll der Ausschuss nun unter anderem den Satzungsbeschluss fassen, wodurch der neue Bebauungsplan in Kraft treten kann. Wird er rechtskräftig, kann der Grundstückseigentümer, eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Monheim, den Bauantrag stellen. Zugleich haben die Stadt und die Immobiliengesellschaft einen Durchführungsvertrag geschlossen, den die Politiker ebenfalls noch bestätigen müssen.

Drogerie-Neubau

Der Bebauungsplan für den geplanten Drogeriemarkt in Sichtigvor ist hingegen bereits rechtskräftig. Der Bauantrag wird derzeit vorbereitet. „Das läuft soweit“, zeigt sich Grundstückseigentümer Clemens Hecker gegenüber der WP mit den Fortschritten zufrieden. Angaben über den weiteren Zeitplan machte er nicht.

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