Ferienprogramm

Spielschar zaubert mit dem „Kalif Storch“ auf der Waldbühne

Die Generalprobe der Kolpingspielschar Höntrop zum Märchenspiel „Kalif Storch" am Sonntagnachmittag auf der Waldbühne in Höntrop.

Die Generalprobe der Kolpingspielschar Höntrop zum Märchenspiel „Kalif Storch" am Sonntagnachmittag auf der Waldbühne in Höntrop.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Höntrop.  Die Märchenspiele in der Ferienzeit versprechen viel kindgerechte Unterhaltung. Die Spielstätte am Südpark präsentiert sich umfassend renoviert.

Sie haben nicht nur feucht durchgewischt, sie haben komplett alles neu gemacht: Die vollkommen renovierte Waldbühne am Südpark strahlt und die Kolpingspielschar strahlt mit auf ihrer angestammten Spielstätte in der sommerlichen Märchenzeit. Buchstäblich auf den letzten Drücker ist alles fertig geworden, wie sich bei der Generalprobe zu „Kalif Storch“ zeigte, und die Ränge waren schon gut gefüllt mit Freunden, Helfern und Gönnern. Heute startet die Kolpingspielschar mit ihrem Märchenspiel. Los geht’s um 16.30 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) auf der Waldbühne im Südpark.

Der alte Theaterspruch, dass nur eine holprige Generalprobe auch eine gelungene Premiere verspricht, zog auch diesmal. Die im ersten Versuch noch klemmende Kulissentür zum Palast des Kalifen und die Feinabstimmung der Mikrofone konnten außerdem das Gesamtbild nicht stören. Auch die umfassende Zufriedenheit aller Beteiligten sorgte für eine entspannte Stimmung bei allem Lampenfieber vor dem Start.

Der letzte Schliff noch am Vorabend

Die Umfassungsmauer konnte noch freundlich und bunt mit Graffiti geschmückt werden, am Abend vor der letzten Probe wurde der Teich auf der Freiluft-Arena angelegt. Die letzten Details auf des Kalifen Palasttür haben die „Filigran-Fanatiker“, so Spielschar-Vorsitzender Joachim Ridder lächelnd, mit Hingabe vollendet, und die Kulisse wurde mit selbst im Wald gesammeltem Efeu verziert. Alle Zeichen stehen auf „grün“. Sogar die Schäden an der Überdachung durch zwei umgestürzte Bäume wird niemand mehr bemerken.

Thea Nau seit 65 Jahren aktiv

Den Start „in die neue Zeitrechnung“ mit der Übernahme durch den Verein „Kolping-Waldbühne-Höntrop“ verband Ridder bei der entspannten Begrüßung nur zu gern mit einem sehr persönlichen Rückblick. Denn stellvertretend für die Ehren- und Gründungsmitglieder der Spielschar konnte er Thea Nau besonders auszeichnen, die mit 82 Jahren immer noch hinter oder auf der Bühne aktiv ist. Das tut sie seit dem Beginn 1954, also stattliche 65 Jahre. Sichtlich gerührt nahm sie den Applaus entgegen.

Und dann brach sie an, die neue märchenhafte Zeit, mit den Worten „So höret denn die Geschichte vom Kalif Storch“, und es begann eine muntere, kindgerechte Fassung der bekannten Vorlage von Wilhelm Hauff um den arroganten Kalifen (Sebastian Overdick), seinen buckelnden Wesir (Tanja Kalveram-Schrey), die schöne Prinzessin (Lara Stein) und die Zauberin (Petra Horath). Im Mittelpunkt des gut 90-minütigen Spiels inklusive Pause steht natürlich die magische Formel „Mutabor“. Mehr: www.kolpingspielschar-hoentrop.de

In der ersten Ferienwoche, 15. bis 19. Juli, steht der „Kalif Storch“ von der Kolpingspielschar Höntrop auf dem Programm auf der Waldbühne, Am Südpark 38. bis zum 26. Juli folgt „Rapunzel“. Die Woche vom 29. Juli bis 2. August ist spielfrei, dann kommt vom 5. bis 9. August das Wittener Kinder- und Jugendtheater mit „Pippi feiert Geburtstag“, vom 12. bis 16. August die Volksbühne Wattenscheid mit dem „Froschkönig“ und zum Ferienende vom 19. bis 23. August mit dem „Rotkäppchen“. Einlass jeweils um 15.30, Beginn um 16.30 Uhr, Eintritt: Erwachsene 6, Kinder 4, mit Ferienpass 2 Euro.

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