Kunst

Würfel um die Skulptur sind noch nicht endgültig gefallen

Das Eckige wird wohl nicht zurück auf das Runde kommen, der Würfel auf seinen ursprünglichen Platz in Eppendorf.

Das Eckige wird wohl nicht zurück auf das Runde kommen, der Würfel auf seinen ursprünglichen Platz in Eppendorf.

Foto: Gero Helm / WAZ-Archiv

Eppendorf.  Sogar auf dem Friedhof in Eppendorf ist ein möglicher Standort ausgemacht. Die Bezirkvertretung hatte noch die Rückkehr ins Dorf angeregt.

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Geht es nach Abraham David Christian, wird seine Stahlskuptur nicht wieder ins Dorfzentrum auf den Kreisverkehr verfrachtet. Geht es nach Museumsleiter Hans Günter Golinski, verbleibt der stählerne Würfel in der Nähe der Richard Serra-Sammlung eben am Bochumer Kunstmuseum. Aus Eppendorf kommt nun zumindest eine Reaktion für einen alternativen Standort des Werkes, das ja im Besitz der Stadt ist

Auf dem Friedhof in Eppendorf an der Holzstraße hat Jürgen Reinhardt für die Interessengemeinschaft Eppendorfer Geschichte einen Platz ausgemacht, den er für würdig hält. Es ist die Stelle zwischen den beiden hohen Kiefern, die an dem Weg stehen, der den Übergang vom alten Teil des Friedhofs zum neuen Teil markiert.

„Außerdem ist dieser Platz vom Eingang des Friedhofs an der Ruhrstraße schon einsehbar und die Skulptur würde nicht an einer versteckten Stelle stehen“, meint Reinhardt. Da sie auch aus zwei Elementen besteht, könnten diese beiden Elemente den alten und den neuen Teil des Friedhofs an der Stelle symbolisieren. Im Übrigen sei das der Weg, den viele Bürger als Abkürzung von der Ruhrstraße zur Holzstraße benutzten und der dementsprechend häufig frequentiert werde.

Bänke und Info-Tafel

Reinhardt weiter: „Außerdem stehen an der Stelle zwei Bänke, die zum Verweilen einladen. Da der Friedhof parkähnlich angelegt wurde, könnte die Stelle mit einer entsprechenden Info-Tafel zum bisherigen Werdegang der Skulptur ein akzeptabler Platz werden. Natürlich müsste das mit dem Künstler und dem Friedhofsamt abgesprochen werden, ob dieser Platz entsprechend genutzt werden kann.“

In der Bezirksvertretung hatte die Mehrheit aus SPD, UWG/Freie Bürger und CDU angeregt: „Da die Stadt Bochum Besitzer ist, sollte sie ihr Besitztum wieder an die Stelle bringen, wo es seit 1980 ohne Beanstandung gestanden hat. Dem „Vorschlag“ des Künstlers sollte gefolgt werden.“ Die Künstlermeinung wurde zitiert: „Der Besitzer einer Skulptur kann damit machen, was er will.“

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