Herbstkonzert

Auf zum Mond mit dem MGV Hamminkeln

Der MGV Bleib Treu Hamminkeln hatte sein Herbstkonzert unter das Motto „Auf zum Mond“ gestellt

Der MGV Bleib Treu Hamminkeln hatte sein Herbstkonzert unter das Motto „Auf zum Mond“ gestellt

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Hamminkeln.  Der Männerchor Hamminkeln widmet sein Herbstkonzert der Mondlandung vor 50 Jahren. Alle Lieder haben Bezug zu dem Himmelskörper.

Der Mond – er ist rund 380.000 Kilometer von unserer Erde entfernt und doch war er am Wochenende beim Herbstkonzert den Menschen so nah, zumindest musikalisch. Wie oft wurde schon dieser Planet besungen. Schöne Melodien, Hits und Evergreens sind entstanden. Da kam dem Chorleiter des Männergesangvereins „Bleib Treu“ Hamminkeln, Marcel Bönninger, die Idee, genau 50 Jahre nach der ersten Mondlandung durch Neil Armstrong mit seinem Chor ein Konzert zu diesem Thema zu veranstalten. Gesagt - getan - gesungen.

Die knapp 40 Männer begaben sich mit ihren beiden Chorleitern (auch Garrelf Hagedorn dirigierte) auf eine musikalische Mondreise. Sogar ein Astronaut betrat die Bühne und setzte die Vereinsfahne „auf den Mond“ - ein großer Schritt für den Männergesangverein. Mit schönen Hintergrundbildern wurden Starts und Landung einer Raumfähre und die Erdkugel von oben gezeigt.

Evergreens und Schlager beim Herbstkonzert

Klassisch startete der Abend mit Franz Schuberts „Die Nacht“. „Auf zum Mond“ hieß das Motto des Abends. Es gab viele Evergreens und Schlager zu hören, die wohl jeder der Besucher kannte. Mit dabei war beispielsweise „Moonlight“ von Ted Herold, „Blue Moon“ von Frank Sinatra, sowie ein Lied der Neuen Deutschen Welle, „Ich seh’ den Sternenhimmel“, das einst Hubert Kah sang. Schwieriger waren dagegen „Der Mann im Mond“, ein Lied von den „Prinzen“ sowie „Fly me to the moon“ im swingenden Sound.

Fast pannenfrei verlief der Raumflug. Nur beim „Lady Sunshine und Mister Moon“ (Conny Froboess) musste einmal neu angesetzt werden. Zwei Saxofone, gespielt von Dorothee Steinbring und Brigitte Hakvoort, hatten die falschen Töne erwischt. Sie waren ein Teil der Instrumentalgruppe mit Jürgen Otto am Klavier, Ludger Bergkemper am E-Bass und Daniel Borgers am Schlagzeug. Dennoch waren sie stets eine gute Begleitung.

Humorvolle Präsentation frei nach den Bläck Fööss

Große Heiterkeit löste die Version von „Guter Mann, du gehst so stille“ aus. Die Kölner Gruppe Bläck Fööss hatte das alte Volkslied umgetextet und Chormitglied Roland Albers aus dem 2. Bass verkörperte hierbei einen Trunkenbold, der viele Lacher auslöste. Im Verlauf des Konzerts konnte man aber auch „Spuren auf dem Mond“ von Ella Endlich, Peter Schillings „Major Tom“ (Völlig losgelöst....), „Man from the moon“ oder „Zurück zu dir“ von den Söhnen Mannheims mit einer Doppelquartett-Version und den beiden Chorleitern hören.

Bei allen Stücken zeigte sich der Männerchor sehr stimmgewaltig. Dem Publikum gefiel die Reise. Es verlangte nach einer Zugabe. Und die hieß: „La le lu, nur der Mann im Mond schaut zu“. Erinnerungen an Heinz Rühmann wurden wach.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben