Konzert

Cantemus Büderich singt ein großes Dankeschön an die Musik

Blick auf die Bühne des Scala Kulturspielhauses an der Wilhelmstraße in Wesel.

Blick auf die Bühne des Scala Kulturspielhauses an der Wilhelmstraße in Wesel.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Wesel.  Büderich hat keinen Konzertsaal mehr, seit die Gaststätte van Gelder geschlossen ist. Deshalb kam der Chor Cantemus Büderich über den Rhein.

Eigentlich ist ihr Zuhause im Polderdorf Büderich. Aber diesmal fand der bekannte Cantemus-Chor Büderich den Weg auf die andere Rheinseite ins Scala Kulturspielhaus. Es war das erste Mal, dass dieser gemischte Chor im ehemaligen Kinosaal ein Konzert gab, weil in Büderich keine geeignete Möglichkeit mehr existiert.

Im Lauf der Zeit hat sich der Chor eine große Fan-Gemeinde verschafft. Mit einem „Dankeschön für die Musik“ wollten die Sängerinnen und Sänger vor vollem Haus zeigen, wie schön Musik im Chor sein kann. Das Konzert hatte schließlich das Motto frei nach dem berühmten Abba-Song „Thank you for the music“.

Der Chor ist ein facettenreicher Gesangverein. Das Sagen hat Chordirektor Hans-Heinrich Struberg, gern von seinen Fans „Struppi“ genannt. Knapp 40 Sängerinnen und Sänger standen auf der Bühne und sangen einen Querschnitt von Liedern, Hits und Evergreens der 60er bis 80er Jahre. Für den Chor war es sehr anstrengend, da die Scheinwerfer auf sie strahlten und manchmal auch die Akustik zu wünschen übrig ließ. Dennoch gefiel die Auswahl der Chor-Bearbeitungen und machte den Abend unterhaltsam.

Dancing Queen von Abba

Gut zwei Stunden durfte man in Erinnerungen schwelgen, sämtliche Darbietungen waren den meisten Zuhörern bekannt. Man braucht nur Titel wie „Dancing Queen“ von Abba, „Butterfly“ von Daniel Gerard, „Lady Madonna“, „Yesterday“ und „Komm gib mir deine Hand“, von den Beatles einst auch in deutsch gesungen, zu benennen.

40 Jahre ist es her, da gab es den Sieger-Hit des Eurovision-Grand-Prix de la Chanson „Hallelujah“, gesungen von Milk and Honey. Auch dieses Lied hatte der Chor im Gepäck. Schön anzuhören waren auch die beiden Solo-Parts der Sopranistin Sabine Madry mit „The winner takes it all“ und „Time after time“. Sie ist die Tochter des Chorleiters. Es gab sogar Erinnerungen an Elvis, Whitney Houston und Simon and Garfunkel. Schließlich gelang dem Chor ein rockiges Finale.

Gute Musiker

Zum Erfolg hatten auch Kees Cuypers an der Gitarre und Heinz Josef Thelen am Schlagzeug sowie der Chorleiter am Klavier beigetragen.

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