Sparkasse

Die neue Sparkasse nimmt Gestalt an

Im Weseler Sparkassengbäude fand am Dienstag die erste Zweckverbandsversammlung der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe statt.

Im Weseler Sparkassengbäude fand am Dienstag die erste Zweckverbandsversammlung der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe statt.

Foto: Funke Foto Services

Kreis Wesel.   Erste Zweckverbandsversammlung besetzte die Ämter der zusammengelegten Gremien

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Aufgeräumte Stimmung gestern in der ersten Zweckverbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Wesel-Dinslaken: Die Verbands-Sparkasse Wesel und die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe wurden zur „Niederrheinische Sparkasse RheinLippe“. Das ist nun auch ganz praktisch auf den Weg gebracht worden, die Versammlung wählte: Verbandsvorsteherin ist Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, die den Sparkassenzweckverband nach außen vertritt, Stellvertreter ist Hünxes Bürgermeister Dirk Buschmann. Vorsitzender der Zwecksverbandsversammlung ist Michael Möllenbeck (Hamminkeln, SPD), sein Stellvertreter Dirk Haarmann (Bürgermeister Voerde). Die Zweckverbandsversammlung ist das Pendant zu einer Gesellschafterversammlung. Hauptverwaltungsbeamter wurde Dirk Haarmann, sein Stellvertreter ist der Hamminkelner Bürgermeister Bernd Romanski.

Der Verwaltungsrat hat vergleichbare Funktionen wie ein Aufsichtsrat. Seinen Vorsitz hat Jürgen Linz, CDU Fraktionschef in Wesel, erster Stellvertreter ist Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister Dinslakens und zweiter Stellvertreter Ludger Hovest, SPD-Fraktionsvorsitzender in Wesel.

Die Mitglieder der Zweckverbandsversammlung kommen aus den beiden Vorgängersparkassen und bleiben bis 2020 sämtlich im Amt, was zu einem sehr großen Gremium führt. Um das Kräfteverhältnis durch die Zusammenlegung nicht zu verzerren, haben einige Stimmen größeres Gewicht als andere. Anderenfalls wären Nachwahlen nötig und das Gremium noch größer.

Auch der Verwaltungsrat setzt sich, wie es der Vertrag vorsieht, aus den Verwaltungsratsmitgliedern der beiden Vorgängersparkassen zusammen. Vorstandsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Häfemeier erläuterte, dass er 30-köpfig bleiben soll. Nur für Fall einer Kampfabstimmung müssten drei Mitglieder hinzugewählt werden. Häfemeier rechnet nicht damit, dass das geschieht.

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