Medizin

Neues MRT für Praxis Kölzer am Marien-Hospital in Wesel

Der Austausch des MRT-Geräts am Weseler Marien-Hospital war eigentlich schon für 2016 geplant.

Der Austausch des MRT-Geräts am Weseler Marien-Hospital war eigentlich schon für 2016 geplant.

Foto: mhw

Wesel.  Das Medizinische Versorgungs-Zentrum (MVZ) tauscht nach 17 Jahren ihren Kernspintomographen aus. 850.000 Euro kostet das 4,2-Tonnen-Medizingerät.

Am Marien-Hospital tut sich wieder Größeres. Das Medizinische Versorgungs-Zentrum (MVZ) Radiologie im Forum, Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin tauscht nach über 17 Jahren ihren Kernspintomographen (MRT-Geräts) aus.

Nun wurde das 4,2-Tonnen schwere Hightech-Medizingerät von Siemens Healthineers eingebaut.

„Das war lange geplant und eigentlich schon vor 2016 vorgesehen“, erklärt Claus Kölzer, Geschäftsführer der Praxis. Der Austausch konnte aber wegen des Umbaues des Marien-Hospitals erst jetzt realisiert werden. Die Investition steht im Zusammenhang einer Reihe neuer Investitionen, die auch in Verbindung mit dem Projekt Forum Esplanade auf dem Gelände des Kreiswehrersatzamtes geplant sind.

Der neue 1.5 Tesla-Magnet für das 850.000 Euro teure Gerät wurde am Dienstag in das Gebäude eingefahren und nach Abschluss der Installation wird der Routinebetrieb noch vor Weihnachten aufgenommen.

Bedürfnisse des Krankenhauses

Mit dem Gerät wird modernste Technik im Marien-Hospital installiert, so Claus Kölzer, die vor allen Dingen die Bedürfnisse des Krankenhauses bedient, aber auch den ambulanten Patienten der Praxis zur Verfügung stehen wird.

Vor allen Dingen für die Bereiche Kardiologie und Gefäßchirurgie werden damit Bilder von Herz und Gefäßen ohne Röntgenstrahlen möglich sein.

Im Besonderen in der Tumordiagnostik bringt das Gerät Neuerungen in das Marien-Hospital, die eine genauere Darstellung der Tumoren des Bauchraumes, der weiblichen Brustdrüse und der Prostata ermöglichen und erfüllt damit die lang ersehnten Wünsche der Chefärzte.

In der Übergangszeit bis zur Inbetriebnahme des neuen Tomographen wurde eine mobile Ersatzlösung auf dem Vorplatz des Krankenhauses aufgestellt, um den Betrieb und die Versorgung der Patienten weitgehend aufrecht zu erhalten.

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