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Corona: Kreis testet komplettes Altenheim in Witten

Stopp Coronavirus - 6 simple und effiziente Maßnahmen im Alltag

Panik, Mundschutz-Bunkern, Desinfektions-Bäder und Klopapier-Horten sind nicht die Alltagsretter im Kampf gegen Coronaviren. Diese 6 Maßnahmen sind viel effizienter.

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Witten.  Corona legt immer stärker das öffentliche Leben in Witten lahm. Alle aktuellen Informationen finden Sie bei uns in diesem Newsblog.

Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben in Witten massiv ein. Schulen und Kitas sind seit Montag (16.3.) dicht, ebenso Schwimmbäder, Kultureinrichtungen und Bibliothek. Auch die Stadtgalerie, Kneipen und Cafés haben jetzt geschlossen. Witten beklagt seinen ersten Todesfall: Einen 36-jährigen Mann mit Vorerkrankung.

Das Wichtigste zum Coronavirus in Witten in Kürze:

  • In Witten sind es nun insgesamt 77 bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-Cov-2, im EN-Kreis 285
  • 119 Personen im Kreis haben die Infektion überstanden und gelten als geheilt, 28 davon aus Witten
  • Am Sonntag (5.4.) ist ein 36-jähriger Wittener im Marien-Hospital gestorben. Es ist der erste Covid-19-Tote in der Ruhrstadt. Insgesamt sind im Kreis drei Menschen dem neuartigen Virus erlegen.
  • Das Behandlungszentrum für Corona-Patienten ist am Sonntag (5. April) in die Geriatrische Tagesklinik des EvK umgezogen.
  • Am Freitag (27.03) vermeldete die Awo einen ersten Krankheitsfall in ihrem Seniorenzentrum an der Egge. Der Patientin geht es mittlerweile besser, sechs Mitarbeiter und ein Bewohner wurden negativ getestet. Vorsorglich testet der Kreis nun am Dienstag und Mittwoch (7. und 8. April) alle Mitarbeiter und Bewohner.
  • Alle Informationen aus der Region finden Sie auch in diesem Newsblog.
  • Für Fragen rund um das Coronavirus ist eine Hotline des EN-Kreises als Bürgertelefon freigeschaltet. Die Telefonnummer lautet: 02333/4031449
  • Auch die Stadt hat nun ein Bürgertelefon für Informationen über die Regelungen und Angebote zur Kinderbetreuung in Kindertagesstätten und Schulen, zu Veranstaltungen und Schließungen von Einrichtungen und Betrieben: 02302-5817777

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Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen zum Coronavirus in Witten:

17.12 Uhr: Die Ambulanzen der Universität Witten/Herdecke haben auf die Herausforderungen durch die Corona-Krise reagiert und bieten ihren Patienten nun auch Video-Sprechstunden an.

16.59 Uhr: Die Junge Union (JU) im EN-Kreis beteiligt sich in Corona-Zeiten an der bundesweiten JU-Aktion „Einkaufshelden“. „Sie ergänzt das Angebot des derzeitigen großen ehrenamtlichen Engagements“, so Jan Herbrechter, Vorsitzender der JU Witten. Wer jemanden benötigt, der einkaufen geht, kann sich per Mail melden: einkaufsheld@ju-en.de oder die Webseite www.die-einkaufshelden.de nutzen.

16.50 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Witten leicht auf nun insgesamt 77 gestiegen. Davon zeigen derzeit 49 Menschen Symptome von Covid-19, 28 haben die Infektion bereits überstanden.

Im gesamten EN-Kreis sind es nun 285 bestätigte Corona-Fälle. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der Bürger, bei denen das Virus nachgewiesen werden konnte, damit um 6 gestiegen. Von den 285 Fällen gelten 163 als akut erkrankt, 119 sind bereits genesen.

Stationär behandelt werden in Krankenhäusern im Kreis derzeit 19 Corona-Patienten. Fünf von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, davon wird eine beatmet.

Als begründete Verdachtsfälle gelten momentan 184 Bürger, davon 48 aus Witten.

16.38 Uhr: Das Gesundheitsamt nimmt vorsorglich hunderte Abstriche in drei Pflegeheimen im Kreis. Eines davon ist das Awo-Seniorenzentrum Egge in Witten. Dort gab es bereits einen ersten Corona-Fall. 172 Bewohner und 145 Beschäftigte werden nun getestet. Ebenso verfährt das Gesundheitsamt im Haus Elisabeth in Ennepetal und im Dorf am Hagebölling in Gevelsberg. Hier gab es begründete Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus.

Mit der Aktion verfolgt die Kreisverwaltung zwei Ziele: Zum einen soll eine nach wie vor durchaus denkbare Verbreitung in den Einrichtungen ausgeschlossen werden, zum anderen dienen die Tests als Übung für den Ernstfall. „Notwendige Quarantäne und Todesfälle in Pflegeheimen in Würzburg, Wolfsburg und vielen anderen Städten haben in den letzten Tagen sehr eindrucksvoll gezeigt, wie ungemein wichtig es ist, gerade in solchen Einrichtungen Infektionsketten schnell zu unterbrechen“, betont Michael Schäfer, Leiter des Krisenstabs.

Sollte es tatsächlich zu einem Ausbruch in einem Pflegeheim kommen, müsste dort umgehend jeder getestet werden. „Dann sollten Planung und Abläufe sowie das Zusammenspiel zwischen Gesundheitsamt, ehrenamtlichen Helfern der Hilfsorganisationen und Einrichtung stimmen. Die entsprechenden Erfahrungen, wie was im Detail am besten funktioniert, sollen und können alle Beteiligten jetzt sammeln“, erklärt Schäfer.

Die notwendigen Kapazitäten für die material- und zeitintensiven Tests sind vorhanden, weil die mobile und stationäre Corona-Diagnostik des Kreises aktuell nicht voll ausgelastet ist. Die Teams, die jetzt zu den drei Pflegeheimen fahren, sind normalerweise in der stationären Diagnostik am Kreishaus beschäftigt.

15.29 Uhr: Paketboten in Witten liefern derzeit so viele Sendungen aus wie sonst vor Weihnachten. Zwei von ihnen prangern das egoistische Verhalten der Kunden an. Viele unnötige Dinge würden derzeit bestellt. Für die Boten bedeute das eine erhöhte Ansteckungsgefahr.

So lief der Montag (6. April)

18.58 Uhr: Manche trauen sich kaum noch raus, um ein Brot zu kaufen. Andere spenden in Corona-Zeiten sogar noch Blut. Wir trafen solche Helden in Witten.

18.29 Uhr: Mitarbeiter des Marien-Hospitals Witten sollten Überstunden abbauen, sonst drohe Kurzarbeit. Nun äußert sich der Klinikchef zurückhaltender. Aktuell zeichne sich bereits jetzt eine sehr positive Entwicklung innerhalb der Klinik-Gruppe ab, so Geschäftsführer Theo Freitag. Einige Abteilungen hätten auf den ersten Arbeitsrückgang proaktiv mit dem Abbau von Überstunden reagiert. „Damit sieht es so aus, dass die Beantragung von Kurzarbeitergeld nicht nötig sein wird“, so Freitag in einer schriftlichen Stellungnahme.

17.59 Uhr: Auch in den Osterferien müssen Eltern mit systemrelevanten Berufen zur Arbeit. Rund 150 Kinder werden in den Wittener Schulen und Kitas betreut.

17.53 Uhr: Die Wirtschaftsförderer des EN-Kreises und die Hattinger Business Wohngemeinschaft „Grauzone“ bieten Mitarbeitern von Unternehmen aus dem EN-Kreis kostenlos zehn Homeoffice-Arbeitsplätze am Standort Eickener Str. 41 in Hattingen an. Inklusive sind eine gute Internetverbindung und Bildschirme, Ruhe, Kaffee und Austausch - mit den wichtigen zwei Metern Abstand. Interessenten wenden sich per Email an koeder@en-agentur.de oder marc.letzing@grauzone.ruhr.

17.23 Uhr: Nach dem sonnigen Wochenende hat jetzt auch das Ordnungsamt Bilanz gezogen. Es wurden 44 Verstöße gegen das Kontaktverbot in Witten geahndet.

17.22 Uhr: Das Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung ist ins Evangelische Krankenhaus umgezogen. Ab sofort werden Covid-19-Erkrankte und Verdachtsfälle in den Räumen der Geriatrischen Tagesklinik untersucht und behandelt. Der leitende Arzt erwartet, dass das Zentrum noch Monate lang nötig sein wird.

16.46 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle ist im EN-Kreis auf 279 gestiegen, von diesen gelten 110 als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der Bürger, bei denen das Virus nachgewiesen werden konnte, damit um 19 gestiegen. In Witten stieg die Zahl von 67 (Sonntag) auf jetzt 76.

Stationär behandelt werden in Krankenhäusern im Kreis derzeit 20 Corona-Patienten. Fünf von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, davon werden zwei beatmet.

Aktuell zeigen 166 Personen Symptome von Covid-19, 51 davon aus Witten. Das sind sechs mehr als am Vortag. Die Infektion überstanden haben 25 Personen aus Witten.

Die Zahl der Todesfälle liegt seit heute bei 3.

14.00 Uhr: Im EN-Kreis gibt es zwei weitere Corona-Todesfälle. Am Sonntag (5.4.) ist ein 36-jähriger Mann im Wittener Marienhospital verstorben. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Am Montagvormittag starb eine 74-jährige Schwelmerin im Helios-Klinikum in der Kreisstadt. Aufgrund einer chronischen Grunderkrankung zählte der 36-jährige Wittener wie bereits ein am 19. März verstorbener 58-jähriger Ennepetaler zur Risikogruppe.

„Auch wenn die Zahl der Neuerkrankten in den letzten Tagen nur sehr moderat gestiegen ist und wir uns zeitgleich über mehr und mehr Gesundete freuen dürfen, ist es für eine Entwarnung noch zu früh,“ betont deshalb Landrat Olaf Schade. Niemand könne verlässlich vorhersagen, wie sich die Lage in den nächsten Tagen und Woche entwickeln werde.

„Aus diesem Grund gilt es weiterhin sehr, sehr vorsichtig zu sein. Dazu zählt für mich auch, soziale Kontakte während der bevorstehenden Feiertage auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Ostern ist eigentlich anders. Im Interesse der Corona-Risikogruppen und der Behandlungskapazitäten der Krankenhäuser führt an dieser Vorgabe aber derzeit leider kein Weg vorbei“, unterstreicht Schade.

13.48 Uhr: Die SPD-Landtagsfraktion fordert einen Rettungsschirm des Landes für die Kommunen. NRW solle Mittel aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise bereitstellen, um die Steuerausfälle der Städte aufzufangen

12.43 Uhr: Corona bremst auch die Oldtimer-Fans aus: Der Rotary-Club Witten-Hohenstein sagt jetzt seine geplante Rallye für Juni ab.

So lief der Sonntag (5. April)

17.56 Uhr: Der Kemnader See war am Wochenende wegen des Traumwetters überlaufen. In anderen Naherholungsgebieten ist es dagegen wegen der Corona-Gefahr ruhig geblieben.

12.41 Uhr: In Witten gibt es derzeit laut Gesundheitsamt 67 Corona-Fälle, gestern waren es 65. 22 Wittener haben die Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bereits überstanden. Im gesamten EN-Kreis gibt es jetzt 260 bestätigte Corona-Fälle, von diesen gelten 96 als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der Bürger, bei denen das Virus nachgewiesen werden konnte, damit um 6 gestiegen.

20 Corona-Patienten werden derzeit stationär in Krankenhäusern im Kreis behandelt. Zwei von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, eine Person wird beatmet. Symptome von Covid-19 zeigen derzeit insgesamt 163 Betroffenen im Kreis, 45 davon aus Witten.

Als begründete Verdachtsfälle gelten momentan 239 Bürgerinnen und Bürger, 60 davon kommen aus Witten. Für die bestätigten Fälle sowie für die begründeten Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 484 Personen im Kreis.

12.07 Uhr: Mit zweistelligen Millionenverlusten rechnet Wittens Kämmerer wegen der Corona-Krise. Er hofft auf einen Rettungsschirm des Landes für die Städte. Die Corona-Krise dürfte der bislang erfolgreichen Haushaltssanierung in Witten ein jähes Ende setzen. Gerade der zu erwartende Einbruch der Gewerbesteuer lässt ein dickes Minus erwarten.

So lief der Samstag (4. April):

16.21 Uhr: Auch bei Beerdigungen gelten in Zeiten von Corona etliche Beschränkungen. Wittener Pfarrer und Bestatter erzählen - und loben die Trauernden. „Höchstens fünf bis zehn Personen dürfen an einer Beerdigung teilnehmen“, sagt Daniel Stein vom Wittener Bestattungshaus König. Doch damit hören die Beschränkungen längst nicht auf.

12.43 Uhr: In Witten gibt es derzeit laut Gesundheitsamt 65 Corona-Fälle, gestern waren es 62. 21 Wittener haben die Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bereits überstanden. Im gesamten EN-Kreis gibt es jetzt 254 bestätigte Corona-Fälle, von diesen gelten 85 als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der Bürger, bei denen das Virus nachgewiesen werden konnte, damit um 9 gestiegen.

22 Corona-Patienten werden derzeit stationär in Krankenhäusern im Kreis behandelt. Drei von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, zwei Personen werden beatmet. Symptome von Covid-19 zeigen derzeit insgesamt 168 Betroffenen im Kreis, 44 davon aus Witten.

Als begründete Verdachtsfälle gelten momentan 251 Bürgerinnen und Bürger, 66 davon kommen aus Witten. Für die bestätigten Fälle sowie für die begründeten Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 522 Personen im Kreis.

10.14 Uhr: Wer am Rande des Existenzminimums lebt, den trifft die Coronakrise doppelt hart. Doch wie schlimm ist die Lage für Bedürftige in Witten wirklich?Wer ohnehin am Rande des Existenzminimums lebt, den trifft die Coronakrise doppelt hart. Ein-Euro-Jobs fallen weg. Mancher Bedürftige traut sich wegen der Kontaktsperre nicht zur Tafel, um günstig Lebensmittel zu erstehen. Doch wie schlimm ist die Lage in Witten wirklich?

So lief der Freitag (3. April)

18.22 Uhr: In Witten gibt es derzeit laut Gesundheitsamt 62 Corona-Fälle, gestern waren es 60. 18 Wittener haben die Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bereits überstanden. Im gesamten EN-Kreis gibt es jetzt 245 bestätigte Corona-Fälle, von diesen gelten 76 als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der Bürger, bei denen das Virus nachgewiesen werden konnte, damit um 19 gestiegen.

21 Corona-Patienten werden derzeit stationär in Krankenhäusern im Kreis behandelt. Drei von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, zwei Personen werden beatmet. Symptome von Covid-19 zeigen derzeit insgesamt 168 Betroffenen im Kreis, 44 davon aus Witten.

16.48 Uhr: In der Grundschule in Witten-Rüdinghausen werden auch in den Osterferien Kinder betreut. Die geplanten Ausflüge fallen allerdings aus.

16.33 Uhr: In den Wittener Hotels dürfen nur noch Menschen übernachten, die aus beruflichen Gründen in der Stadt sind. Die Gäste bleiben aus. „Wir haben Einbußen von mindestens 80 Prozent,“ sagt Lukas Zeuch vom Parkhotel.

16.12 Uhr: Die gute Nachricht: Infizierte Seniorin ist auf dem Weg der Besserung. Das teilt der EN-Kreis mit. Für die sechs Mitarbeiter und einen Bewohner des Heims, die ebenfalls getestet wurden, konnte er inzwischen Entwarnung geben. In den Wittener Heimen herrscht derweil immer noch der absolute Ausnahmezustand. Die Isolation belastet Bewohner und Mitarbeiter der Wittener Heime sehr.

15.54 Uhr: Witten bleibt als Trau-Ort selbst in der Corona-Krise eine gefragte Adresse. Im Wonnemonat Mai könnte sogar ein neuer Rekord geschrieben werden. 20 Paare gaben sich noch im März in Witten das Ja-Wort. Um die 40 werden es im April sein, zehn machten einen Rückzieher.„Eine Verschiebung ist nach Absprache jederzeit möglich“, sagt Standesamtsleiter Volker Banhold.

13.24 Uhr: Zwei Gabenbäume stehen am Hauptbahnhof und am Ossietzky Platz in Witten. Die mit Lebensmitteln gefüllten Tüten sollen Bedürftigen zu Gute kommen. Wer helfen möchte, kann ebenfalls Tüten mit haltbaren Lebensmitteln, Kleidung oder Hygieneartikeln an einem der beiden Gabenbäume aufhängen.

11.16 Uhr: Die katholischen Gemeinden in Witten halten sich auch zu Ostern an das Kontaktverbot wegen des Coronavirus’. Alle Gottesdienste fallen daher aus. Darauf weist Fritz Barkey, Leitender Pfarrer des Pastoralen Raums, jetzt hin.

10.51 Uhr: Die Schüler des Berufskollegs Witten sind derzeit nicht im Unterricht, aber viele im Job. Ihnen möchte die Schule mit einem Brief Danke sagen. „Wir sind stolz auf Sie“ heißt es darin. Der ganze Brief ist auf dem Instagram-Account der Schule und auf ihrer Homepage zu lesen: www.bkwitten.de

So lief der Donnerstag (2. April)

18.11 Uhr: In Witten gibt es derzeit laut Gesundheitsamt 60 Corona-Fälle, gestern waren es 58. 16 Wittener haben die Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bereits überstanden. Im gesamten EN-Kreis gibt es jetzt 226 bestätigte Corona-Fälle, von diesen gelten 68 als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der Bürger, bei denen das Virus nachgewiesen werden konnte, damit um 8 gestiegen.

19 Corona-Patienten werden derzeit stationär in Krankenhäusern im Kreis behandelt. Vier von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, zwei Personen werden beatmet. Symptome von Covid-19 zeigen derzeit insgesamt 158 Betroffenen im Kreis, 44 davon aus Witten.

14.56 Uhr: Am Wochenende soll es schön werden. Ein Grund mehr für verstärkte Kontrollen. Denn immer wieder wird in Witten gegen das Kontaktverbot verstoßen. Das Ordnungsamt hat allein am Mittwoch (1.4.) 31 Verstöße geahndet.

14.56 Uhr: Krankenhäuser stocken wegen Corona ihre Intensivbetten auf, schaffen zusätzliche Beatmungsgeräte an. So haben die Wittener Kliniken reagiert.

14.47 Uhr: Wenn Familien nur daheim hocken, kann es zu Gewalt kommen. Das Wittener Jugendamt hilft, hofft aber auch auf Notbetreuung für gefährdete Kinder.

14.41 Uhr: Taschen mit Grundnahrungsmitteln packen die Ruhrtalengel derzeit. Damit wollen sie Bedürftigen helfen. Spender werden noch gesucht - aber auch Empfänger.

10.08 Uhr: Die Bezirksregierung Arnsberg warnt vor Fake News auf WhatsApp und Twitter. Behörde stellt klar: Die Herbstferien fallen nicht aus!

So lief der Mittwoch (1. April)

18.41 Uhr: In der Stadtbibliothek Witten kann man weiterhin Bücher und Hörspiele ausleihen. Die Onleihe Ruhr macht’s möglich. Welche Angebote es gibt und welche Tipps eine Bibliothekarin gibt, lesen Sie hier.

18.36 Uhr: Im Marien-Hospital Witten ist wegen Corona nur die Hälfte der Betten belegt. Mitarbeiter sollen Überstunden abbauen. In einem internen Schreiben ist auch von Kurzarbeit die Rede. Mitarbeiter sind entsetzt.

17.21 Uhr: In Witten gibt es derzeit laut Gesundheitsamt 58 Corona-Fälle, gestern waren es 49. 16 Wittener haben die Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bereits überstanden. Im gesamten EN-Kreis gibt es jetzt 218 bestätigte Corona-Fälle, von diesen gelten 65 als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der Bürger, bei denen das Virus nachgewiesen werden konnte, damit um 17 gestiegen.

Zwölf Corona-Patienten werden derzeit stationär in Krankenhäusern im Kreis behandelt. Drei von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, eine Person wird beatmet. Symptome von Covid-19 zeigen derzeit insgesamt 152 Betroffenen im Kreis, 42 davon aus Witten.

16.47 Uhr: Die Wittener Gastronomen kämpfen in der Corona-Krise ums nackte Überleben. Kneipen, Restaurants und Bars sind dicht, die Umsätze praktisch von jetzt auf gleich komplett weggebrochen. Lange können sie diese Situation nicht mehr stemmen, da sind sich Kneipenwirte und Hotelbetreiber einig.

16.37 Uhr: Aufenthaltstitel müssen trotz der Einschränkungen durch die Coronakrise verlängert werden. Das teilt die Ausländerbehörde der Stadt Witten mit. Da wegen der Vorsichtsmaßnahmen auch bei diesem Amt kein Publikumsverkehr möglich ist, müssen Verlängerungen von Aufenthaltstiteln, Aufenthaltsgestattungen oder Duldungen rechtzeitig auf anderem Weg beantragt werden. „Dies kann auch formlos - z. B. per E-Mail oder per Post – erfolgen“, erklärt Mitarbeiter Leif Berndt.

13.19 Uhr: Die Coronakrise macht kreativ. Weil die angeordnete Schließung das wirtschaftliche Aus bedeuten würde, setzt zum Beispiel Jens Beckmann von der Wittener Musikschule an der Ruhr nun auf Online-Unterricht via Skype. Auch die Tanzschule Feldmann-Hartmann bietet ihren Kunden Kursinhalte mittels Videoplattform an.

12.48 Uhr: Die Wittener Händler reagieren auf die aktuelle schwierige Lage und bauen ihr Liefer- und Abholangebot deutlich aus. Gebündelt werden sollen die Angebote auf einem Online-Portal, das die Standortgemeinschaft Witten in den nächsten Tagen starten möchte. Interessierte Gewerbetreibende können sich melden bei: Angelika Bilow-Hafer von der GenussGalerie Hafer (Tel: 02302 205 1665, www.genussgalerie-hafer.de) oder bei Christina Gasssmann-Berger vom Kaufhaus Gassmann (Tel: 02302 57079, kaufhaus.gassmann@cityweb.de).

11.34 Uhr: Die Umladeanlagen des Ennepe-Ruhr-Kreises in Witten (Bebbelsdorf 73) und Gevelsberg (Hundeicker Str. 24-26) sind ab Montag, 6. April, wieder geöffnet. Bürger können Wertstoffe und Abfälle dann wieder zu den bekannten Öffnungszeiten abgeben. „In der derzeitigen Situation sollten nur dringend zu entsorgende Dinge abgegeben werden“, bittet die Kreisverwaltung. Mit Wartezeiten muss gerechnet werden. Vor gut zwei Wochen hatte die Kreisverwaltung die Umladeanlagen mit Blick auf das sich ausbreitende Coronavirus und die Vorgabe, soziale Kontakte soweit irgend möglich einzuschränken, vorrübergehend komplett geschlossen.

10.21 Uhr: In der Corona-Krise stehen die Kreise vor enormen Herausforderungen. Der Landkreistag NRW fordert daher von Bund und Land, Finanzmittel für die Kreise zum Ausgleich der Pandemiefolgen und zur Sicherung der kommunalen Infrastruktur während der Dauer der Krise bereitzustellen. „Die NRW-Kreise und eben auch der Ennepe-Ruhr-Kreis mobilisieren gerade in den derzeit so entscheidenden Gesundheits- und Sozialbereichen zusätzliche Mittel, um die Corona-Krise zu managen“, so Landrat Olaf Schade. Hinzu kämen weitere Maßnahmen, an denen die Kommunen wesentlich beteiligt seien: etwa die Übernahme der Hälfte der Kita-Elternbeiträge zunächst für den Monat April. „Gleichzeitig steht die Refinanzierung der Kommunen insgesamt in Frage, da mit einem Rückgang der Gewerbe- und Einkommensteuereinnahmen zu rechnen ist“, warnt Schade.

So lief der Dienstag (31. März)

18.14 Uhr: Der Wittener Circus Antoni musste wegen der Corona-Pandemie alle Gastauftritte absagen. Normalerweise würde der Circus ab April durch NRW touren. „Wir wissen nicht, wie es weiter gehen soll“, sagt Ramona Tränkler, die den Circus gemeinsam mit ihrer Familie betreibt.

17.02 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle ist Im EN-Kreis weiter gestiegen. Nach der neuesten Statistik gelten Stand Dienstagnachmittag 201 Bürger als an Covid-19 erkrankt. Gestern waren es 146. Dieser scheinbar sprunghafte Anstieg erklärt sich mit einer veränderten Zählweise: Bis Montag rechnete das Gesundheitsamt noch die Gesundeten aus den Fallzahlen heraus. Ab Dienstag zählen diese nun zu den „Erkrankten“.

Die heutige Zahl von 201 Corona-Fällen muss also mit der Vortageszahl von 191 Covid-19-Patienten verglichen werden. Aktuell zeigen 146 Personen im Kreis Symptome, 37 davon aus Witten. Insgesamt zählen in Witten aber jetzt 49 Menschen als Corona-Fälle. Von ihnen sind zwölf bereits wieder geheilt.

Stationär behandelt werden in den Krankenhäusern im Kreis aktuell neun Corona-Patienten. Einer von ihnen wird intensivmedizinisch betreut. 55 Bürger im Kreisgebiet gelten inzwischen als von Corona geheilt, elf mehr als am Vortag.

15.52 Uhr: In der Corona-Krise sollten Wohnungskonzerne auf Dividenden verzichten, fordert der Mieterverein Witten. Der Überschuss soll stattdessen Mieten stabilisieren.

15.28 Uhr: Bis Mitte März ist die Zahl der Arbeitslosen in Witten leicht gesunken. Inzwischen haben aber viele Betriebe im EN-Kreis Kurzarbeit angemeldet.

14.56 Uhr: Die Stadt bittet alle Eltern, die Kita-Gebühren für April nicht zu überweisen. Die Gebühren werden vorerst ausgesetzt.

13.20 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus können Wittener einen Teil der Rechenleistung ihres PCs der Wissenschaft spenden. Hier steht, wie’s geht.

12.47 Uhr: In Witten ist mehr erlaubt als manche meinen: etwa kleine private Geburtstagsfeien, ein Abendessen mit Freunden oder das Helfen bei Umzügen. Die Stadt hat auch ihr FAQs erneuert, zu finden hier. Eine Übersicht gibt es hier.

12.45 Uhr: Die Stadt sagt den für den 5. April angekündigten verkaufsoffenen Sonntag in Herbede ab. Auch das Stadtradeln wird erst nach den Sommerferien stattfinden. Der geplante Zeitraum vom 17. Mai bis 6. Juni 2020 sei durch die allgemeinen Sicherheits- und Vorsorgemaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise nicht einzuhalten, heißt es seitens der Stadt. Wann genau die Aktion nachgeholt, steht aber noch nicht fest.

11 Uhr: Auch die Wittener Schüler bangen um ihr Abitur. Dass es keine Mottowochen geben wird, ist das geringste Problem.

So lief der Montag (30. März)

18.11 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen hat sich in Witten in zwei Wochen versechsfacht. Auch jüngere Patienten sind betroffen. Wie Mediziner die Lage einschätzen.

17.18 Uhr: Wie verteilen sich die Corona-Fälle auf die Städte des EN-Kreises? Unsere Karte gibt einen Überblick.

16.58 Uhr: Ärzte, Pflegekräfte und ältere Menschen leiden unter dem Mangel an Atemschutzmasken. Daher nähen viele Wittener die Masken einfach selbst.

15.37 Uhr: Wird das Kontaktverbot in Witten eingehalten? Bislang hat das Ordnungsamt Unvernünftige ermahnt. Künftig möchte die Behörde strenger vorgehen.

14.45 Uhr: Immer mehr Wittener Gruppen und Vereine veröffentlichen in den sozialen Netzwerken einen digitalen Gruß – Collagen, die zum Daheimbleiben und Zusammenstehen ermuntern. Die Lehrer des Schiller-Gymnasiums haben sich besonders Mühe gegeben und eine Nachricht an ihre Schüler veröffentlicht.

14.30 Uhr: In Witten sind nun 36 Menschen an Covid-19 erkrankt. Rechnet man die Zahl der Gesundeten mit ein, sind das sechs neue Infektionen im Vergleich zum Sonntag. In Witten haben Stand Montagmittag elf Menschen die Infektion überstanden. Im EN-Kreis ist die Zahl der Coronafälle auf 146 gestiegen, am Sonntag waren es 136. Gleichzeitig stieg kreisweit die Zahl der Gesundeten von 33 auf 44. Da die geheilten Menschen aus der Statistik fallen, wurden zwischen Sonntag und Montag also 21 neue Fälle von Corona-Infektionen bekannt. Als begründete Verdachtsfälle gelten momentan 330 Bürger. Nimmt man aktuell erkrankte plus geheilte Menschen zusammen, waren oder sind bislang 191 Menschen im Kreis von Sars-CoV-2 betroffen.

13.40 Uhr: Auch in Witten gilt der Sonderfahrplan für den Nahverkehr. Das bedeutet: Der RE4 und der RE16 fallen bis April aus.

12.20 Uhr: Seit zwei Wochen arbeitet auch die Wittener Lokalredaktion im Homeoffice, nur ein Redakteur hält in der Redaktion die Stellung. Hier geben wir einen kleinen Einblick in unseren neuen Alltag.


Coronavirus in Witten: Das ist in den vergangenen Tagen passiert

Das Virus schränkt das öffentliche Leben ein, Schulen schließen: Die Nachrichten vom 16. bis 22. März.

Die Zahl der Infizierten steigt, erstmals gibt es einen Fall in einem Wittener Altenheim: Die Nachrichten vom 23. bis 29. März.

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