Dschungelcamp

Eis-am-Stiel-Star Bea Fiedler korrigiert ihren Steckbrief

Bea Fiedler blickt nicht gern auf die Zeit im Ruhrgebiet zurück.

Bea Fiedler blickt nicht gern auf die Zeit im Ruhrgebiet zurück.

Foto: United Archives / kpa / picture alliance / united archives

Witten.  Ach was: Schauspielerin Bea Fiedler ist doch gar nicht in Witten geboren. Aber gelebt hat sie hier - und denkt nicht gern daran zurück.

Witten muss jetzt ganz stark sein. Sollte Bea Fiedler in der RTL-Dschungelshow den Sieg holen, kann sich die Ruhrstadt nur halb im Glanz der Erotik-Schauspielerin sonnen. Die 63-Jährige wurde nämlich gar nicht in Witten geboren. Dabei hatte genau das doch ihr Steckbrief bei RTL behauptet. Auch Wikipedia muss umgeschrieben werden. Denn auf Anfrage stellt die Beinah-Wittenerin nun klar: Sie ist in Duisburg geboren und dort auch zur Grundschule gegangen. Auf welche, das weiß sie leider nicht mehr.

Die überraschenden Informationen erreichten uns erst am Mittwochabend. Weil die Show ab Freitag gut unterrichteten Quellen zufolge wohl in Hürth bei Köln gedreht wird, weilt Bea Fiedler zwar nicht in Australien, aber in Quarantäne - und ist daher ähnlich schlecht zu erreichen. Daher müssen wir ihre Antworten zum Thema Witten und Ruhrgebiet an dieser Stelle nachtragen.

Bea Fiedler hat bis sie 21 Jahre alt war im Ruhrgebiet gewohnt, eben auch in Witten, dann ist sie nach München gezogen. Zu dem Zeitpunkt hatte die gelernte Friseurin schon ihre Karriere als Fotomodell gestartet, war „Playmate des Monats“ im Playboy gewesen und in ihrem ersten Erotikkrimi namens „Insel der tausend Freuden“ im Kino zu sehen.

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Als "Kind des Ruhrgebiets" würde sie sich dennoch nicht bezeichnen, sagt sie. "Weil ich gemerkt hab, ich fühle mich überall wohl. Vor allem in der Sonne! Deswegen bin ich ja auch mehr
oder weniger nach Ibiza gezogen." Die Zeit im Ruhrgebiet sei zwar "wunderschön" gewesen, aber zurück habe sie nicht gewollt. "Ich bin da weggezogen, ganz
bewusst, weil ich da raus wollte. Und ich bin eben mehr so eine High-Snobiety-Geschichte gewesen. Also immer herumreisen, viel jetten, mal hier, mal da, mal dort. Und zwischen den Dreharbeiten immer auf Ibiza."

Ob es etwas gibt, an das sie sich gerne erinnert? "Nein, es gibt nichts!", macht die Schauspielerin deutlich. "Es gibt nichts, woran ich gerne zurückdenke, weil alles war, wie es ist und wie es hätte kommen sollen und wie es gekommen ist." Und nichts würde sie auch wieder ins Revier zurückbringen. "Gar nichts! Dann wohne ich doch lieber in
Erlangen in meiner süßen Wohnung."

Dennoch verbinde sie das Ruhrgebiet mit dem Begriff Heimat, fügt die 63-Jährige hinzu. "Weil ich ja nunmal dort geboren bin - und meine Eltern, meine Schwester, mein Schwager, meine Nichte, mein Sohn, seine Frau und mein Enkelkind da wohnen."

>>>DIE DSCHUNGELSHOW

Die Dschungelshow startet am Freitag 15. Januar um 20.15 Uhr bei RTL, sie läuft dann täglich bis zum 29. Januar. In dieser wegen Corona abgespeckten Version des TV-Spektakels kämpfen zwölf mehr oder weniger bekannte Kandidaten um ein Ticket für das RTL-Dschungelcamp im Jahr 2022.

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