Starkregen

Schlammlawine in Wittens Hammertal: SPD fordert Konsequenzen

Schlamm im Hammertal: So sah die Straße am 2. Oktober aus. Erst am 11. Oktober wurde der Bürgersteig gereinigt.

Schlamm im Hammertal: So sah die Straße am 2. Oktober aus. Erst am 11. Oktober wurde der Bürgersteig gereinigt.

Foto: Chmieleck

Witten/Hattingen.  Dreimal wurde die Straße Im Hammertal verschmutzt, nun ist sie wieder sauber. Aber die SPD Witten hat noch Klärungsbedarf.

Im Hammertal ist am Freitagmorgen endlich auch der Gehweg der Straße gereinigt worden. In drei Nächten rund um den Tag der Deutschen Einheit hatte je eine Schlammlawine die Straße verschmutzt. Zwar hatte Straßen NRW die Fahrbahn gereinigt, für den Bürgersteig fühlte sich aber niemand zuständig. Nun führt zwar der Weg zum Bus nicht länger durch den Matsch, aber die SPD-Fraktion möchte bei diesem Thema noch einmal nachwischen.

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Martin Kuhn und Christoph Malz, haben dazu eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet. Der Gehweg führe zu den vielgenutzten Bushaltestellen. Daher sei eine rasche Reinigung vom Schlamm durchaus erforderlich. „Auch auf dem Radweg lag noch der Matsch“, kritisiert der Sozialdemokrat und möchte wissen, ob die Stadt möglicherweise auch für diesen Bereich zuständig ist.

Auswirkungen auf den Pleßbach?

Der Starkregen hatte den Matsch offensichtlich von einem Feld Im Röhrken auf die Straße Hammertal gespült. „Wer wird mit dem Landwirt Kontakt aufnehmen? Die Stadt oder der Landesbetrieb“, fragt Christoph Malz. Schließlich müssten nun dringend Überlegungen angestellt werden, wie solche starken Verunreinigungen künftig verhindert werden können. Sorgen bereitet ihm auch der Zustand der Kanalisation: „Könnte der Schlamm die Rohre der Kanalisation verstopft haben?“ Zudem bittet die SPD die Stadtverwaltung, die Auswirkungen von Schlammlawinen auf den Pleßbach zu erläutern. Eventuell müsste das angedachte Konzept des Regionalverbands Ruhr für das Gewässer überarbeitet werden, so Martin Kuhn.

Wie berichtet hatte nach dem trockenen Sommer der Ackerboden den Sturzregen nicht aufnehmen können. Deswegen war das Wasser von dem abschüssig liegenden Feld auf die Straße geflossen.

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