Kommentar

Begeisterung bei einem Parteitag sieht anders aus

Redakteur Jürgen Augstein-Peschel kommentiert den Kreisparteitag der CDU in Witten.

Redakteur Jürgen Augstein-Peschel kommentiert den Kreisparteitag der CDU in Witten.

Foto: Funke Foto Services

Witten.  Vom Kreisparteitag der CDU in Witten ist nicht das erhoffte Signal des Aufbruchs ausgegangen. Wie will sie die nächste Kommunalwahl gewinnen?

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Von schlechter Stimmung kann man beim CDU-Kreisparteitag zwar nicht sprechen. Aber ein Signal des Aufbruchs, wie es sich Wittens Vize-Bürgermeister Lars König in seinem Grußwort gewünscht hatte, sieht anders aus. Dafür hätte mehr Begeisterung aufkommen müssen.

Festzuhalten bleibt ein schwaches Ergebnis des wiedergewählten Vorsitzenden. Mit seinem Ausscheiden aus dem Bundestag nach der Wahl 2017 hat Brauksiepe zu vielen vor den Kopf gestoßen. Das bekam er jetzt zu spüren.

Im Wahljahr braucht es mehr denn je einen starken Vorsitzenden

Der gebürtige Hattinger muss sich fragen, ob er sich und seiner Partei mit seiner erneuten Kandidatur einen Gefallen getan hat. Vielleicht wollte er die Partei vor der wichtigen Kommunalwahl ja nicht im Stich lassen. Doch helfen kann man auch in der zweiten Reihe.

Denn für diese Wahlen braucht es mehr denn je einen starken Vorsitzenden, der voll und ganz auf den Rückhalt der Partei zählen kann, der sie mitzureißen versteht und ihr einen modernen Kurs verordnet. Die Bundes-Grünen machen es den alten Volksparteien doch gerade vor. Die Kreis-CDU hat eine Chance vertan.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben