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Stadtmarketing will Wittens schöne Plätze neu bespielen

Sie stellten am Dienstag (16.7.) das Open-Air-Kino auf der Wittener Zeche Nachtigall vor: Stadtmarketing-Geschäftsführerin Silvia Nolte (links) sowie Cindy Krämer und Mona Neugebauer vom Industriemuseum.

Sie stellten am Dienstag (16.7.) das Open-Air-Kino auf der Wittener Zeche Nachtigall vor: Stadtmarketing-Geschäftsführerin Silvia Nolte (links) sowie Cindy Krämer und Mona Neugebauer vom Industriemuseum.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Witten.  Das Stadtmarketing will Wittens tolle Plätze besser nutzen. Open-Air-Kino auf Nachtigall macht den Anfang. Auch der Hohenstein wird neu bespielt.

Es tut sich was im Wittener Veranstaltungskalender. Das Stadtmarketing hat jetzt einen konkreten Termin für das bereits angekündigte Open-Air-Kino auf der Zeche Nachtigall genannt. Allerdings sollte man sich warm anziehen: Der Kinohit über die Kindheit von Harpe Kerkeling – „Der Junge muss an die frische Luft“ – läuft erst am 28. September. Geschäftsführerin Silvia Nolte hat bei der Vorankündigung am Dienstag (16.7.) weitere neue Formate in Aussicht gestellt, etwa den Hohenstein, der einst als Festivalgelände Stadtgeschichte schrieb.

Stadtmarketing-Chefin: Wir wollen herausragende Orte bespielen, auch den Hohenstein

„Wir wollen herausragende Orte bespielen“, sagt die 53-jährige Stadtmarketing-Chefin. Dazu zählen neben Zeche Nachtigall, wo sich bereits das Oldtimerfestival etabliert hat, natürlich auch der Hohenstein. In den Achtzigern sorgte dort „Folkmutter“ Hilde Doebner für tolle Konzerte, später in den Neunzigern gab es laut Thomas Schmidt vom Stadtmarketing die Reihe „Hohenstein live“, bis 2001. „Die große Bühne stand vor dem Bergerdenkmal“, erinnert sich der 49-Jährige. Zehn-bis fünfzehntausend Menschen seien dabeigewesen. Nun, so groß muss es ja nicht gleich wieder werden. „Wir werden was sehr Charmantes machen“, sagt Silvia Nolte mit Blick auf das Jahr 2020. Viel konkreter möchte die Stadtwerberin noch nicht werden. Es werde eine „Open-Air-Veranstaltung musikalischer Art sein“, heißt es.

After-Work-Party mit der Standortgemeinschaft Witten-Mitte auf dem Berliner Platz geplant

Wie beim Open-Air-Kinoabend im Spätsommer neben dem Ringofen sollen diese starken Orte besonders inszeniert werden, etwa mit tollem Licht wie zuletzt bei der „Extraschicht“. Auch in der Innenstadt wird sich was tun. Dort ist zusammen mit der Standortgemeinschaft Witten-Mitte an eine After-Work-Party auf dem Berliner Platz gedacht. Nolte: „Wir schaffen ein schönes Ambiente. Man trifft sich, tauscht sich aus, es gibt ein bisschen Musik.“ Ein konkreter Termin dafür wurde noch nicht genannt.

Dass das Open-Air-Kino erst Anfang Herbst über die Leinwand geht, erklärt das Stadtmarketing nicht zuletzt mit der Terminfülle. Erst war Wiesenviertelfest, jetzt kommen der „Kultursommer“, das Zeltfestival und die Zwiebelkirmes. Schmidt: „Ich mach mir da gar keine Sorgen. Wenn das Wetter passt, wird’s super.“

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