Tourismus

Trotz Corona: Ruhrtalfähre nimmt ab April wieder Fahrt auf

So voll darf es in den nächsten Wochen auf der Hardenstein-Fähre nicht werden: Nur noch 15 Personen können gleichzeitig über die Ruhr bei Witten übersetzen.

So voll darf es in den nächsten Wochen auf der Hardenstein-Fähre nicht werden: Nur noch 15 Personen können gleichzeitig über die Ruhr bei Witten übersetzen.

Witten  Am 31.März wird die Ruhrtalfähre in Witten in den Fluss gehoben. Sie nimmt aber - wegen des Kontaktverbots - nur 15 Passagiere pro Fahrt mit.

Der Rad- und Wandertourismus ist in Witten schon in vollem Gange. Bald kann man auch wieder mit der Ruhrtalfähre zur Burgruine Hardenstein übersetzten. Am 31. März nimmt die frisch gestrichene, polierte und geprüfte "Hardenstein" ihren Dienst auf - trotz Corona-Auflagen.

Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu minimieren, macht die Wabe folgende Auflagen: Wie in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt es, einen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten und sich an die Hygienevorschriften des Robert-Koch Instituts zu halten. Außerdem werden nie mehr als 15 Personen auf der Fähre befördert, um eine ausreichende Distanz zu gewährleisten.

Natürlich habe man auch darüber nachgedacht, die Fähre vorerst nicht fahren zu lassen, sagt Kapitän Christoph Heemann. "Aber letztlich ist die Ruhrtalfähre eine Verkehrsverbindung ähnlich wie ein Bus und kein reines Freizeitvergnügen. Da haben wir eine gewisse Verantwortung."

Wittener Fähren werden am 31. März ins Wasser gehoben

Am 31. März werden die beiden Hardenstein-Fähren an der Herbeder Schleuse (Adresse: Insel 1) mit dem Kran in die Ruhr gehoben. Die große Fähre wird dann auch in Betrieb gehen, die kleine bleibt, wie immer, als Ersatz am Ufer.

Jährlich befördert die Wabe über 170.000 Gäste zwischen dem Königlichen Schleusenwärterhaus und der Burgruine Hardenstein. Die Saison geht dabei von April bis November. In den Wintermonaten waren die Fährleute nicht untätig: Beide Fähren haben neue Batterien und einen neuen Anstrich bekommen. Außerdem wurden auf der Hardenstein Hydraulikschläuche montiert und die Schiffspropeller überarbeitet, um die „Ruhrtalflotte“ auf die alle fünf Jahre anstehende große Inspektion vorzubereiten. Das Ergebnis der Prüfung durch die Schiffsuntersuchungskommission: Bestanden!

Die Hardenstein verkehrt täglich, an allen sieben Tagen in der Woche. Es wird kein Fahrgeld erhoben, eine freiwillige Spende ist aber möglich.

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