Ein Ferientag mit der WAZ

Wasserratten können in Witten in See stechen

Das Planschen am Berliner Platz macht allen Wittener Kindern Spaß. Auch Bajan kann nicht genug von den Fontänen bekommen.

Das Planschen am Berliner Platz macht allen Wittener Kindern Spaß. Auch Bajan kann nicht genug von den Fontänen bekommen.

Foto: Jürgen Theobald

Witten.  Mit dem Boot die Ruhr erobern oder auf dem Gummikrokodil durchs Annener Freibad paddeln. Die Redaktion verrät Tipps für den perfekten Ferientag.

Witten hat nicht umsonst einen erfolgreichen Shanty-Chor. Die Stadt liegt zwar nicht am Meer, dafür aber an der Ruhr und dem Kemnader See. Deshalb lautet der Nummer-Eins-Tipp für die Sommerferien: Pack die Badehose ein.

Zugegeben: Den Kemnader Stausee müssen sich die Wittener mit den Bochumern teilen. Aber es ist ja genug Platz für alle da. Rings um den See führen nicht nur ein Rad- und Spazierweg, sondern auch eine Inline-Skate-Bahn. Das Besondere: Auch Nachteulen können auf ihren Skates eine Runde drehen. Denn die rund zehn Kilometer lange Strecke ist bis 23 Uhr hell beleuchtet. Wer Kanadagänse und Schwäne lieber tagsüber beobachten möchte, kann sich im Hafen Heveney Tretboote, Kanus oder Kajaks ausleihen.

Freizeitbad senkt Preise

Die Schlecht-Wetter-Alternative: Direkt am Kemnader See liegt das Freizeitbad Witten-Heveney. Dort gibt es nicht nur einen beheizten Außenbereich mit Whirlpool. Drinnen locken auch Rutschen, Schwimmer- und Kinderbecken und eine große Saunalandschaft. Während der Sommerferien bietet das Freizeitbad ein ermäßigtes Familienticket an. Für 35 Euro können zwei Erwachsene mit maximal drei Kindern den ganzen Tag in Bad und Sauna verbringen.

Wenn die Sonne vom Himmel knallt, lässt sich’s dagegen im Annener Freibad gut aushalten. Rings um das Schwimmerbecken lädt eine große Liegewiese zum entspannen ein. Schattige Bäume schützen vor Sonnenbrand. Wenn dann noch die Schlange vor dem Kiosk kurz ist, steht dem perfekten Ferientag nichts mehr im Wege. Doch Warnung für sehr heiße Sommertage: Das Freibad liegt auf einem Hügel. Schon so mancher Radler hat den steilen Aufstieg unterschätzt und das Badevergnügen vorzeitig abgebrochen.

Ruhr: Baden verboten, rudern erlaubt

Wer von die Innenstadt aus die Ruhrstraße hinunter schlendert, ist auf dem besten Weg ins Muttental. Dort führen Wanderwege durch die schattigen Wälder. Beliebte Ausflugsziele sind die Zeche Nachtigall, das Bethaus der Bergleute und die Burgruine Hardenstein. An einigen Stellen können Wanderer ihre Füße in der Ruhr kühlen. Doch Vorsicht: Baden ist in der Ruhr verboten. Auch wenn der Fluss ruhig vor sich hinzufließen scheint, lauern unter Wasser gefährliche Strömungen.

Wer trotzdem nicht auf Wellengang verzichten möchte, kann sich ein Ruderboot beim Campingplatz Steger an der Uferstraße 68 ausleihen. Erwachsene zahlen dafür 2,50 Euro pro Stunde.

Abkühlung in der City suchen

Ob Freibad oder Badesee: Gerade kleinen Wasserratten ist es meist egal, wo sie planschen können. Um richtig Spaß zu haben, reichen auch die Fontänen auf dem Berliner Platz oder der Springbrunnen im Wiesenviertel. Und zur Not können Familien immer noch auf innere Abkühlung setzen – zum Beispiel mit einer leckeren Kugel Eis. Beim Eiscafé Simonetti an der Ruhrstraße steht seit über 100 Jahren handgemachtes Eis auf der Karte. „I am Love“ am Berliner Platz setzt dagegen auf leckere vegane Sorten.

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