E-Mobilität

Die Wittener Wabe legt sich einen Elektrotransporter zu

Wittens Wabe-Geschäftsführer Thomas Strauch (rechts, mit Ladestation) präsentiert mit Ruhrtal-Ranger Alfred Frielinghausen (links) und Andreas Polzin den neuen Elektrotransporter. Polzin arbeitet in der Radstation und wird das E-Auto fahren, um damit Lebensmittel und Fertigspeisen zu transportieren.

Wittens Wabe-Geschäftsführer Thomas Strauch (rechts, mit Ladestation) präsentiert mit Ruhrtal-Ranger Alfred Frielinghausen (links) und Andreas Polzin den neuen Elektrotransporter. Polzin arbeitet in der Radstation und wird das E-Auto fahren, um damit Lebensmittel und Fertigspeisen zu transportieren.

Foto: foto: WABE

Witten.  Die Wittener Wabe hat jetzt einen Elektrotransporter. Damit will sie ihren CO2-Ausstoß weiter verringern. Es gibt noch mehr Klimaschutz-Pläne.

Die Wabe hat sich einen Elektrotransporter angeschafft. Damit will die Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung Fertigspeisen und Lebensmittel für ihren Catering-Service ausliefern, „umweltbewusst innerhalb von Witten“, wie es heißt. Der Verein holt zum Beispiel viermal wöchentlich Kantinenessen von den Stadtwerken Bochum ab, um es zu den Stadtwerken Witten zu bringen.

E-Fahrzeug mit einer Reichweite von 120 Kilometern perfekt für die Stadt geeignet

Außerdem dient der geleaste Streetscooter, den man von der Post kennt, dem Speisetransport für die regelmäßig von Flüchtlingen zubereiteten Büfetts der Wabe-Gaststätte „Alter Fritz“ an der Augustastraße in Witten. Das E-Fahrzeug hat eine Reichweite von 120 Kilometern. Es kann an der Steckdose aufgeladen werden. „Das dauert aber zehn Stunden“, sagt Wabe-Chef Thomas Strauch. Es gibt auch eine Schnell-Ladestation, die noch installiert werden muss. Strauch: „Dadurch halbiert sich die Ladezeit.“ Der Elektrotransporter, der strengen Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien unterliegt, sei nur ein Schritt, um den CO2-Abdruck weiter zu verringern.

Solaranlage auf dem Dach des Königlichen Schleusenwärterhäuschens in Witten geplant

Mitarbeiter nutzten mittlerweile E-Bikes für ihre Arbeit, die Ranger auf dem Ruhrtalradweg etwa. Die Fähre „Hardenstein“ fährt ebenfalls elektrisch. Deutschlandweit sei sie die erste Elektro-Fähre, die an allen sieben Tagen der Woche unterwegs ist. Und: Auf dem Dach des Königlichen Schleusenwärterhauses soll noch in diesem Jahr mit dem Bau einer Solaranlage begonnen werden. Strauch: „Die Baugenehmigung liegt vor.“ Dann lassen sich die Lebensmittel sogar mit Sonnenenergie kühlen.

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