Neubürgerempfang

Wittens Neubürger loben die gemütliche Stadt im Grünen

Zum Neubürgerempfang hatte Sonja Leidemann (vorne, 4.v.r.) am Donnerstag in den Saalbau geladen.

Zum Neubürgerempfang hatte Sonja Leidemann (vorne, 4.v.r.) am Donnerstag in den Saalbau geladen.

Foto: Stadt

Witten.  Etwa 50 Neu-Wittener sind der Einladung der Bürgermeisterin zum Neubürgerempfang gefolgt. Einige haben erklärt, was sie an der Stadt schätzen.

Eine Stadt im Grünen – gemütlich, klein, gut angebunden: So beschreiben Zugezogene ihre neue Heimat. Etwa 50 Wittener Neubürger sind der Einladung von Bürgermeisterin Sonja Leidemann zum Neubürgerempfang im Saalbau am Donnerstag gefolgt. Viele kommen aus größeren Städten – und schätzen an Witten besonders die Nähe zur Natur. Einige haben uns erklärt, was sie an ihrer neuen Heimat lieben.

Auch die Vierbeiner laufen gerne im Grünen

Simon (33) und Vera (30) sind im April von Dortmund nach Witten gezogen. Dass sie in Bommern wohnen möchten, war für beide schnell klar: Von hier aus sind sie schnell im Muttental, in Bommerholz und in Durchholz, um mit ihrem Hund spazieren zu gehen. „Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, fühle ich mich wie im Urlaub, weil es hier so grün ist“, sagt Simon. Womit das Muttental auch überzeugen kann: Klettermöglichkeiten. „Wir klettern beide sehr gerne, und das geht jetzt fast vor der Haustür“, so Simon.

Auch im Alter ist Witten eine attraktive Wohngegend: Greta (78) und Heinrich (82) Engel haben ihr Haus in Bochum-Langendreer verkauft und sind in eine altersgerechte Eigentumswohnung in Witten gezogen. Die Gegend kennen sie schon etwas länger: „Unsere Tochter ist letztes Jahr nach Witten gezogen und hat uns die neue Wohnung vorgeschlagen“, erzählt Greta Engel. „Wir wandern gerne, das geht hier sehr gut, weil es schön flach ist.“

„Ich bin im Herzen immer Wittenerin geblieben“

Ebenfalls ihren Kindern hinterhergezogen sind Wolfgang (68) und Ursula (67) Schönfelder. „Witten war für uns schon früher immer ein schönes Ausflugsziel mit den Kindern, oft waren wir im Muttental“, erinnert sich Ursula Schönfelder. Nachdem das Ehepaar 40 Jahre lang in Herne gelebt hat, suchen sie jetzt die Nähe zu Tochter und Enkeln in Heven. „Die Gegend ist einfach schön, besonders durch den Kemnader See und die vielen Wandermöglichkeiten“, findet Wolfgang Schönfelder.

Justine (42) ist in Witten aufgewachsen – und jetzt wieder zurückgekehrt. Die letzten zwölf Jahre hat sie in Bochum-Wattenscheid gelebt, doch ist „im Herzen immer Wittenerin geblieben“. Zusammen mit ihren Kindern Frodo (13) und Birk (16) lebt Justine jetzt wieder in Heven – und hat sich hier gleich wieder zuhause gefühlt. Die gute Verkehrsanbindung gefällt der Familie besonders: „Man braucht eigentlich gar kein Auto, weil man mit dem Fahrrad oder zu Fuß überall hinkommt.“ „Wir kommen auch viel einfacher in die Innenstadt als vorher“, sagt Frodo.

Studenten kommen aus dem Osten ins Ruhrgebiet

Dass sie alles zu Fuß erreichen können, schätzen auch Emilie Grunwald und Adrian Balciunas (beide 21). Seit September wohnen die beiden Studenten in der Innenstadt. Sie kommen ursprünglich aus Leipzig und haben zuletzt in Hannover gelebt. „Dass Witten so klein ist, macht es viel einfacher, hier alles kennenzulernen. Man fühlt sich einfach schneller zuhause“, findet Emilie.

Sie studiert Jura an der Ruhr-Uni, ihr Freund Adrian Medizin an der Uni Witten-Herdecke. „Die Stadt ist wirklich süß und gemütlich, und die Leute hier sind total zugänglich“, so Emilie. Nach dem Studium möchten die beiden zurück in die Heimat ziehen, um näher bei ihren Familien zu sein. Bis dahin haben sie aber noch einige Jahre Studium vor sich. Eine Sache vermisst Emilie jetzt schon sehr: Schmalzgebäck auf dem Weihnachtsmarkt.

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