Freizeit

Bad Laasphe plant erneut mit 7000 Euro für die Ferienspiele

Beliebtes Angebot der Stadtjugendpflege Ende Juli: Für 20 Jungen und Mädchen geht es im Rahmen der Bad Laaspher Ferienspiele in den Kletterwald nach Marburg.

Beliebtes Angebot der Stadtjugendpflege Ende Juli: Für 20 Jungen und Mädchen geht es im Rahmen der Bad Laaspher Ferienspiele in den Kletterwald nach Marburg.

Foto: Stadtjugendpflege Bad Laasphe

Bad Laasphe.  Die Stadt Bad Laasphe investiert weiter in Freizeit-Angebote. Bei den Ferienspielen 2020 sollen außerdem die Vereine wieder stärker ins Boot.

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Einmal mehr als Erfolg verbucht die Stadt Bad Laasphe die Kinderferienspiele. Sofern die Politik zustimmt, wird die Stadt Bad Laasphe auch im kommenden Jahr ein Budget von 7000 Euro im städtischen Haushalt für die gut nachgefragte Aktion bereitstellen, die von den örtlichen Vereinen mit eigenen Angeboten unterstützt wird. Die Freibäder in Bad Laasphe und Feudingen wurden in der Sommer-Saison leicht überdurchschnittlich gut besucht, der Zuschussbedarf liegt allerdings vergleichsweise hoch.

Ferienspiele

Die Nachfrage

An den mittlerweile 34. Ferienspielen der Stadt Bad Laasphe nahmen fast 670 Jungen und Mädchen teil. Dabei hat sich bei den Buchungen der fast 50 Veranstaltungen das Online-Verfahren per Internet klar etabliert – mit rund 650 Anmeldungen.

Die beliebtesten Angebote

Mit rund 100 Teilnehmern besonders beliebt: die Poolparty der Wittgensteiner Jugendpflegen, diesmal im Bad Berleburger Rothaarbad. Gleich dahinter mit 88 Buchungen der „Kinder-Kino-Morgen“ der Bad Laaspher Jugendpflege. Auf weiteren vorderen Plätzen: 45 Teilnehmer beim Waldspaziergang des Imkervereins Bad Laasphe-Lahntal sowie Besuche im Bottroper „Moviepark“ und in „Fort Fun“ bei Bestwig mit jeweils fast 40 jungen Teilnehmern.

Die Beteiligung der Vereine

Etwa 30 Vereine, Verbände und Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten am Programm der Ferienspiele – doch das Interesse sei rückläufig, bedauert Stadtjugendpflegerin Mareike Schäfer im Abschlussbericht. Und eine Fragebogen-Aktion, adressiert an über 100 Vereinsvertreter, habe leider „keine neuen Erkenntnisse“ ergeben.

Das Engagement der Jugendpflege

Für die Mitarbeiter im Bad Laaspher „Haus der Jugend“ bedeuteten die Ferienspiele einen großen Mehraufwand, erläutert Schäfer – mit Auswirkungen auf das Angebot dort. So fühlten sich die jungen Besucher des „Offenen Treffs“ im Hause „in den Sommerferien zu Recht vernachlässigt“. Es gelte deshalb „zu überlegen“, regt Schäfer, an, „in welcher Form Veranstaltungen für Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren in das Ferienspiel-Programm eingefügt werden können“.

Freibäder

Die Nachfrage

Rund 35.450 Badegäste waren es in der Sommersaison 2019 im Wabach-Bad, fast 7000 in Feudingen. Die Ausgaben lagen bei rund 241.000 Euro, die Kosten konnten zum 39 Prozent gedeckt werden – vor allem aus Eintrittsgeldern und Spenden der beiden Fördervereine. Der Zuschussbedarf wird auf rund 147.230 Euro beziffert.

Der Saison-Höhepunkt

Besonders begehrt bei Besuchern war das Wabach-Bad im Juni – mit allein rund 15.790 Badegästen, berichtet Bademeister Benedikt Fago. Und „an gut besuchten Tagen in den Ferien machten Schüler über 50 Prozent der Badegäste aus“.

Der Einsatz gegen die „Klee-Plage“

Durch zeitigen Einsatz von Dün­ger habe in der Saison eine „Klee-Plage“ abgewendet werden können, so Fago weiter. Daher habe es auch „weniger Behandlungen von Bienen- und Wespen-Stichen“ gegeben. Insgesamt sei die Badesaison „ohne einen größeren Zwischenfall“ verlaufen.

Die Bad-Technik

Von zwei Pannen in der Technik-Anlage des Bades unter anderem durch einen Stromausfall im August einmal abgesehen benötige „die Aufbereitungsanlage dringend eine Sanierung“, betont Bademeister Fago im Bericht. Außerdem müssten „neue Partner gewonnen werden“ – einerseits „zur Wartung der Desinfektionsanlage“, aber auch Fachleute, die sich „mit der komplexen Technik in Schwimmbädern auskennen und auch kurzfristig anreisen können“.

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