Senioren

Corona-Schutzimpfungen in DRK-Seniorenzentren Biedenkopf

Gaby Ebeling, stellvertretende Pflegedienstleitung im SZW, fand die Impfung halb so wild und weiß, wie wichtig diese war.

Gaby Ebeling, stellvertretende Pflegedienstleitung im SZW, fand die Impfung halb so wild und weiß, wie wichtig diese war.

Foto: DRK Kreisverband Biedenkopf

Biedenkopf  82 Mitarbeiter und 89 Bewohner der DRK-Seniorenzentren in Biedenkopf haben die erste Impfdosis gegen Covid-19 bekommen.

In den DRK-Seniorenzentren Lahnaue und Wallau, beide in Biedenkopf, hat man diese beiden Tage lange herbeigesehnt. Am 9. Januar war es im DRK-Seniorenzentrum Lahnaue soweit, einen Tag später im DRK-Seniorenzentrum Wallau – Bewohner sowie Personal erhielten die erste Corona-Schutzimpfung.

Startschuss in besser Zukunft

„Wir freuen uns und sind erleichtert, dass insgesamt 82 Mitarbeiter und 89 Bewohner in unseren DRK-Seniorenzentren geimpft wurden. Natürlich müssen sich alle, innerhalb von 30 Tagen, für eine Grundimmunisierung ein zweites Mal impfen lassen. Dies ist ein Startschuss in eine bessere Zukunft, insbesondere für die älteren Menschen, die seit vielen Monaten zum Schutz ihrer Gesundheit nur sehr eingeschränkt besucht werden konnten“, so A. Cornelia Bönnighausen, Vorstandsvorsitzende des DRK Kreisverbandes Biedenkopf.

Regeln gelten vorerst weiter

Auch wenn mit der ersten Impfung ein großer Schritt gemacht wurde, werden die Regeln in den DRK-Seniorenzentren vorerst nicht geändert, da trotzdem weiterhin Vorsicht geboten ist. Die erste Impfung mindert die Wahrscheinlichkeit an Covid-19 schwer zu erkranken, um ca. 65 Prozent, die zweite um ca. 95 Prozent. Der Impfstoff schützt in allen Altersklassen ähnlich gut, wobei es sein kann, dass man als Geimpfter zwar nicht an Covid-19 erkrankt, aber das Virus weitergibt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen im Gesundheitssystem impfen lassen.

Kleines Fläschchen – große Wirkung

In den DRK-Seniorenzentren wurden am Wochenende zuerst die Bewohner und dann das Personal geimpft, welches kurzerhand einen Termin zugewiesen bekam und sich dann mit Impfausweis, Krankenversicherungskarte und unterschriebener Impfaufklärung an der jeweiligen Arbeitsstätte einfand. Jeder erhielt vor der Immunisierung durch das mobile Impfteam ein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt, wurde über den genauen Ablauf informiert, auf mögliche Nebenwirkungen hingewiesen und aufkommende Fragen beantwortet.

Hohe Impfbereitschaft beim Personal

„Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen für unser Personal im DRK-Krankenhaus genügend Impfdosen erhalten - zum eigenen Schutz sowie dem Schutz der Patienten. In den DRK-Seniorenzentren ließen sich ca. 75 Prozent der Kollegen impfen. Wir sind optimistisch, dass wir diesen Wert im Krankenhaus noch überbieten können. Jeder, bei dem keine gesundheitlichen Aspekte gegen eine Impfung sprechen, sollte diese Chance nutzen“, so A. Cornelia Bönnighausen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben