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Corona: Die aktuelle Situation in Wittgenstein und dem Kreis

Der Spielplatz im Rathauspark Bad Berleburg ist mit Flatterband abgesperrt. Wegen des Coronavirus sollen die Spielplätze nicht genutzt werden.

Der Spielplatz im Rathauspark Bad Berleburg ist mit Flatterband abgesperrt. Wegen des Coronavirus sollen die Spielplätze nicht genutzt werden.

Foto: Lars-Peter Dickel / WP

Wittgenstein.  Im Newsblog gibt es alle aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus in Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück.

In diesem Blog fasst die Lokalredaktion Wittgenstein die aktuellesten Nachrichten, Mitteilungen und Servicethemen rund um die Coronapandemie zusammen.

Stand Freitagabend: Weitere Fälle in Berleburg und Laasphe, erster Toter im Kreis

In Siegen-Wittgenstein ist der erste Corona-Tote zu beklagen. Es handelt sich um einen annähernd 90-jährigen Mann aus Burbach. Gleichzeitig ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten um weitere 17 auf 97 gestiegen. Von diesen Personen sind zwischenzeitlich 17 wieder genesen, so dass aktuell 79 Patienten erkrankt sind. Drei von ihnen liegen derzeit im Krankenhaus. Die Neuerkrankten kommen aus Bad Berleburg (Mann Mitte 60), Bad Laasphe (Mann um die 30), Burbach (Senior), Freudenberg (zwei Kinder und ein junger Mann), Hilchenbach (eine Frau und ein Mann um die 30) und acht Personen aus Siegen (zwei Frauen und vier Männer aus allen Altersgruppen – von zwei Patienten lag die Auswertung der persönlichen Daten am Abend noch nicht vor). Bis auf zwei der Neuinfizierten haben sich alle hier vor Ort mit dem Coronavirus angesteckt. Ein Mann aus Siegen und der Mann aus Bad Laasphe sind aus Risikogebieten zurückgekehrt.

Stand Donnerstagabend: Jeweils ein neuer Fall in Bad Berleburg und Baad Laasphe

Jetzt sind in Bad Berleburg und Bad Laasphe jeweils vier Personen mit dem Coronavirus infiziert. Am Donnerstag wurde bekannt, dass ein Mann Mitte 50 aus Bad Laasphe (Rückkehrer aus Österreich) und eine eine Frau um die 60 aus Bad Berleburg (hier infiziert) ebenfalls am Coronavirus erkrankt sind. Erndtebrück ist aktuell noch die einzige Gemeinde im Kreisgebiet, für die es bisher keinen positiven Coronafall zu vermelden gibt.

Damit haben sich seit Beginn der Infektionswelle 80 Personen aus dem gesamten Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein mit dem neuartigen Grippevirus infiziert. Vier Personen konnten am Donnerstag als genesen aus der Überwachung des Kreisgesundheitsamtes entlassen werden. Damit gelten bei uns inzwischen 14 Patienten als genesen, 66 sind aktuell erkrankt.

Stand Mittwochabend: Zwei neue Fälle in Bad Laasphe

Zwei Männer Mitte 30 aus Bad Laasphe sind ebenfalls mit dem Virus infiziert. Die entsprechenden Testergebnisse sind im Kreisgesundheitsamt eingegangen. Einer der beiden hatte in Siegen Kontakt zu einem Infizierten, bei dem zweiten ist der Ansteckungsweg nicht bekannt. Damit sind jetzt drei Personen in Bad Laasphe und drei in Bad Berleburg infiziert. Erndtebrück ist nach wie vor frei von dem Virus.

Stand Dienstagabend: Ein neuer Fall in Bad Laasphe, eine Person in Bad Berleburg geheilt

Eine 30-jährige Frau aus Bad Laasphe, eine Rückkehrerin aus Österreich, die sich laut Pressemitteilung des Kreises vermutlich dort infiziert habe, wurde positiv getestet. Gleichzeitig gelte mittlerweile eine Person aus Bad Berleburg als geheilt. Aktuell sind im Altkreis Wittgenstein insgesamt fünf Personen an Covid-19 erkrankt: Drei Personen in Bad Berleburg und zwei in Bad Laasphe. In Erndtebrück gibt es nach wie vor keine Fälle.

Stand Montagabend: Drei neue bestätigte Coronafälle - Erndtebrück noch frei

Aktuell 50 infizierte Erkrankte in Siegen-Wittgenstein. Am heutigen Montag sind im Kreisgesundheitsamt drei weitere positive Coronatests eingegangen. Es handelt sich um einen Mann Mitte 40 und eine Frau um die 50 aus Siegen, sowie eine Frau um die 60 aus Netphen. Alle drei haben sich bei Infizierten hier in der Region mit dem Virus angesteckt. Aktuell gibt es damit 50 infizierte und erkrankte Coronapatienten in Siegen-Wittgenstein. Lediglich in drei der elf Kommunen des Kreisgebietes sind noch keine Fälle bestätigt: hierbei handelt es sich um Burbach, Neunkirchen und um Erndtebrück.

Stand Sonntagabend: Neue Infektion in Bad Berleburg - Diesmal ein Kind

Übers Wochenende sind im Kreisgesundheitsamt neun neue positive Testergebnisse eingegangen. Darunter ist ein Kind aus Bad Berleburg, aus dem Umfeld der infizierten Lehrerin. Ein Mann und eine Frau aus Freudenberg, beide über 60 Jahre alt, haben sich auf Gran Canaria infiziert. Eine Frau um die 40 aus Hilchenbach hatte genauso wie ein Mann um die 30 aus Netphen und weiterer Mann Mitte 50 aus Wilnsdorf hier vor Ort Kontakt zu (unterschiedlichen) infizierten Personen. Eine Seniorin aus Netphen hat sich in Italien mit dem Coronavirus infiziert. Ein Mann Mitte 40 aus Siegen hat sich in Österreich infiziert. Zudem wurde eine Frau um die 50 aus Siegen positiv getestet. Hier ist der Übertragungsweg noch nicht geklärt. Angaben zum Infektionsort bzw. -weg geben den Kenntnisstand wider, soweit er vom Kreisgesundheitsamt ermittelt werden konnte. Erfreulich ist, dass eine Seniorin aus Siegen als genesen aus der Überwachung durch das Kreisgesundheitsamt entlassen werden konnte. Bereits seit Mittwoch hat sie keinerlei Symptome mehr. Damit kann sie jetzt am Ende der 14-tägigen Quarantäne die häusliche Isolierung verlassen. Berücksichtigt man diese Genesung gibt es aktuell 47 Personen in Siegen-Wittgenstein, die bestätigt mit dem Coronavirus infiziert und erkrankt sind.

Stärkeres versammlungsverbot

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Hohe Bußgelder bis 25.000 Euro

Vor diesem Hintergrund appelliert Landrat Andreas Müller noch einmal an alle Bürger in Siegen-Wittgenstein, Kontakte zu Menschen außerhalb der eigenen Familie auf ein absolutes Minimum zu reduzieren: „Es ist nicht leicht, Abstand zu Menschen zu halten, denen man eng verbunden ist. Aber in dieser Ausnahmesituation ist die Vermeidung von sozialen Kontakten der einzige Weg, Menschenleben zu bewahren!“ Deshalb soll auch zu allen Personen außerhalb der eigenen Familien ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden, so die dringende Empfehlung.

Zur Einhaltung der neuen Verordnung weist das Land die örtlichen Ordnungsämter an, „die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen“, heißt es seitens der Landesregierung.

Auch Frisöre müssen schließen

Neu ist, dass Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann, jetzt untersagt sind. Dies betrifft dann auch Friseure, Nagelstudios, Tätowierer und Massagesalons.

Stand Samstag morgen Aktuell 39 Infizierte in Siegen-Wittgenstein

Rund 380 Tests auf das Coronavirus sind in dieser Woche im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes durchgeführt worden. Insgesamt 39 nachweislich infizierte Personen gibt es aktuell in Siegen-Wittgenstien. Denn im Laufe des Freitags sind acht weitere positive Testergebnisse im Gesundheitsamt in der St.-Johann-Straße eingegangen. Betroffen sind vier Männer aus Siegen, zwei Mitte 20, zwei in den 40ern. Alle sind aus dem Urlaub in Österreich zurückgekommen, hatten zu diesem Zeitpunkt bereits Krankheitssymptome und sind deshalb nach der Rückkehr zuhause geblieben. Gleiches gilt für einen Mann und eine Frau aus Hilchenbach, beide um die 60. Auch sie waren in Österreich und sind nach ihrer Rückkehr in der eigenen Wohnung geblieben. In all diesen Fällen waren deshalb auch nur sehr wenige Kontaktpersonen zu ermitteln. Ebenfalls aus Österreich infiziert zurückgekommen sind ein Mann aus Kreuztal, Ende 40, und ein Mann um die 60 aus Netphen. In diesen beiden Fällen lief am Freitagabend noch die Ermittlung der Kontaktpersonen.

Coronatests nur unter klaren Voraussetzungen sinnvoll

Immer wieder wird in der Öffentlichkeit die Frage diskutiert, warum nicht jeder, der Grippesymptome hat, auf das Coronavirus getestet wird. Hier verweist das Kreisgesundheitsamt noch einmal darauf, dass das zuständige Robert Koch Institut (RKI) klare Empfehlungen gibt: Getestet wird nur, wer Symptome hat und entweder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, oder Kontakt zu einem bestätigt Infizierten hatte. Für diese Regelung gibt es auch nachvollziehbare Gründe, macht das Kreisgesundheitsamt deutlich: Würde jeder, der Anzeichen einer Grippe hat, getestet, wären innerhalb weniger Tage bundesweit keine Tests mehr vorhanden und das ganze System wäre lahmgelegt. Zugleich würde mit der Zunahme der Tests die Dauer der Auswertung in den Labors noch einmal exorbitant steigen. Schon jetzt liegt diese, je nach Bundesland, bei bis zu sieben Tagen.

Wer keine Symptome zeigt und dennoch getestet wird, erhält in aller Regel ein negatives Ergebnis. Denn erst wenn eine gewisse Virenlast im Körper vorhanden ist, kann das Coronavirus auch nachgewiesen werden. In diesen Fällen hat der Patient in aller Regel dann aber auch Krankheitsanzeichen. Ein Testergebnis ohne Krankheitsanzeichen bietet deshalb nur eine sehr trügerische Sicherheit. Denn im Laufe der 14-tägigen Inkubationszeit könnte die Krankheit dennoch ausbrechen.

Die wirksamste Maßnahme gegen Corona: Soziale Kontakte meiden

Weil das so ist, wurden von allen staatlichen Ebenen – vom Bund bis zu den Kommunen – weitreichende Maßnahmen angeordnet, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen: Wer soziale Kontakte vermeidet und Abstand hält, kann niemanden anstecken, auch wenn er das Coronavirus unerkannt in sich trägt! „Um sich so umsichtig und klug zu verhalten muss man nicht getestet sein“, betont Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Auch für eine möglicherweise erforderliche Behandlung spielt es keine Rolle, ob ein Coronatest gemacht wurde oder nicht. „Sollte jemand ernsthaft erkrankt sein und schwere Symptome zeigen, muss er sich auf jeden Fall an seinen Arzt wenden“, betont Dr. Grabe. Gleichzeitig macht er aber auch deutlich: „Die Schwere von Symptomen sagt nichts darüber, ob es sich um eine Infektion mit dem Coronavirus handelt. Denn in vielen Fällen verlaufen gerade diese Infektionen sehr harmlos, während andere Viren deutlich heftigere Symptome auslösen können“

Dr. Gabe erläutert auch noch einmal, warum in einer Familie oft nur ein Erkrankter getestet wird, nämlich der, der als erster erkrankt war bzw. die deutlichsten Symptome zeigt. „Liegt für dieses Familienmitglied ein Testergebnis vor, lässt sich daraus mit hoher Sicherheit auch die Diagnose für die anderen Familienmitglieder ableiten. Weitere Tests würden hier keine zusätzlichen Erkenntnisse bringen“, so der Leiter des Kreisgesundheitsamtes.

Keine Schnelltests verwenden

Schließlich warnt Dr. Grabe ausdrücklich vor dem Einsatz von Corona-Schnelltests, die jetzt auf unterschiedlichen Wegen angeboten werden und auch in Apotheken erhältlich sind. Diese sind vom Robert Koch Institut nicht anerkannt, die Ergebnisse sehr unsicher. Sie haben keinerlei Aussagekraft und können nicht verwertet werden. Zudem gaukeln sie unter Umständen eine falsche Sicherheit vor, die am Ende dann sogar zur weiteren Ausbreitung des Coronavirus beitragen könnte.

Stand Freitag: Erster bestätigter Fall in Bad Laasphe

Wie die Kreisverwaltung der Stadt Bad Laasphe mitteilt, ist nun auch eine Person aus dem Gebiet Bad Laasphe positiv getestet worden. Es ist der erste bestätigte Coronafall in der Lahnstadt. Bürgermeister Dr. Spillmann: „Bitte verfallen Sie nicht in Panik und halten Sie Abstand!“

Dorfgemeinschaft Feudingen bietet Hilfe an

Die Dorfgemeinschaft Feudingen bietet ab sofort mit Unterstützung des Sportvereins Feudingen, darunter auch Mitglieder der Damenmannschaft, einen Hilfs-, und Einkaufsservice für Senioren und Hilfebedürftige an. Ein Netzwerk von vornehmlich 30 jungen Leuten hat sich organisiert, um eine Art Lieferservice für den Einzelhandel im Oberen Lahntal anzubieten.

Stand Donnerstag: Frau aus Bad Laasphe infiziert?

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Siegen-Wittgenstein auf 31 angestiegen. Im Kreisgesundheitsamt sind am Donnerstag zwei weitere positive Testergebnisse eingegangen. In dem einen Fall handelt es sich um eine Frau Mitte 20 aus Bad Laasphe, in dem anderen um eine Seniorin aus Siegen. In beiden Fällen konnte bisher nicht nachvollzogen werden, wo sie sich infiziert haben.

Kreis schränkt Zugänglichkeit von Dienstgebäuden stark ein

Wie Rettungsdienst, Feuerwehr, Medizin- und Pflegeberufe steht die Polizei mit in der ersten Reihe, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten.

Landrat Andreas Müller: „Bürgernähe ist uns wichtig. Derzeit bedeutet dies allerdings, in Gesprächssituationen mit der Polizei Abstand zu halten. Nur so kann die Polizei auf Dauer einsatzfähig bleiben.“Das Gebot der Stunde ist, die Infektionskette zu unterbrechen. Dies gelingt nur, wenn der persönliche Kontakt von Angesicht zu Angesicht soweit wie möglich eingestellt wird.

Polizei appelliert: Erst anrufen

Das Gebot der Stunde sei, die Infektionskette zu unterbrechen. Dies gelinge nur, wenn der persönliche Kontakt von Angesicht zu Angesicht soweit wie möglich eingestellt wird. Die Polizei in Siegen-Wittgenstein bittet Bürger, bevor sie ein Dienstgebäude aufsuchen, sich telefonisch unter der einheitlichen Rufnummer 0271/7099-0 zu melden. „So können wir zunächst telefonisch klären, wie wir Ihnen helfen können und ob ein persönliches Erscheinen notwendig ist“, heißt es in der Mitteilung. Die Dienststellen in Siegen-Weidenau, Kreuztal und Bad Berleburg sind weiterhin rund um die Uhr geöffnet. Die Eingangsbereiche sind mit Gegensprechanlagen versehen.

Im Notfall ist die Polizei unter der Notrufnummer 110 immer zu erreichen. Jeder Einsatz wird wahrgenommen.

Ökumenisches Glockenläuten in Wittgenstein

Wegen der Corona-Pandemie läuten ab Freitag, 20. März, in vielen evangelischen und katholischen Gemeinden in Wittgenstein zunächst einmal bis Gründonnerstag, 9. April, abends um 19.30 Uhr die Glocken; sie rufen dazu auf, für einen Moment innezuhalten, eine Kerze anzuzünden, sie sichtbar ins Fenster zu stellen und ein Gebet zu sprechen. „Mit dieser ökumenischen Initiative wollen wir das Gefühl der Verbundenheit zum Ausdruck bringen, auch wenn man sich persönlich nicht mehr in gewohnter Weise treffen kann“, betonen Pfarrer Bernhard Lerch als Leiter des Pastoralverbundes Wittgenstein und Pfarrer Stefan Berk als Superintendent des Kirchenkreises Wittgenstein. Damit solle die christliche Hoffnung gestärkt werden, dass Gott Menschen mit offenen Ohren nahe ist.

Zur Ruhe kommen

Wegen der notwendigen Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie muss die für kommende Woche geplante Mitgliederversammlung des Fördervereins „Zukunft Odebornskirche Schüllar-Wemlighausen“ verschoben werden. Aber weil es in den Kirchen derzeit keine Gottesdienste gibt, möchte der eingetragene Verein ganz im Sinne seines Zukunftskonzepts „Über-LEBENS-Kirche“ für die Odebornskirche etwas anderes anbieten: Nach Absprache mit der Kirchengemeinde Bad Berleburg öffnet die Odebornskirche ab Sonntag, 22. März, täglich von 9 bis 17 Uhr ihre Türen, um hier für einzelne Interessierte unter Beachtung der geltenden Vorgaben die Möglichkeit zu bieten, zur Ruhe zu kommen, zu beten, zu lesen oder sich in anderer Form zu besinnen.

Sie haben Fragen rund um das Thema Coronavirus? Sie brauchen eine Verbindung zu Ihrem Rathaus? Hier ein Überblick mit den wichtigsten Kontakten für Wittgenstein in der Krise.

Hier noch einmal die wichtigsten Rufnummern

Kreis Siegen-Wittgenstein

Corona-Infohotline: 0271/333-1120, erreichbar montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr.

Infos im Internet: www.siegen-wittgenstein.de/coronavirus

Bad Berleburg

Sollte ein persönlicher Termin im Bad Berleburger Rathaus notwendig sein, bittet die Stadtverwaltung darum, die jeweiligen Mitarbeiter zunächst telefonisch zu kontaktieren. Die Zentrale des Rathauses ist erreichbar unter 02751/923-0, ein Telefon-Verzeichnis aller Mitarbeiter ist unter www.bad-berleburg.de im Internet zu finden. Anfragen per E-Mail an: info@bad-berleburg.de

Wer Hilfe braucht oder Hilfe anbieten möchte, kann sich im Rathaus melden und das Team des Rathauses bringt Sie zusammen. Das geht über die Ehrenamtsbörse auf der Internet-Seite: https://bit.ly/39ZkmCk oder unter 02751/923-0. Mehr Infos finden Sie auf der Internetseite: www.bad-berleburg.de

Bad Laasphe

Stadt Bad Laasphe,02752/909-0

E-Mail: post@bad-laasphe.de

Internet: www.stadt-badlaasphe.de

Corona-Hotline für Bürger

Für Personen, die Fragen zu den Auswirkungen des Coronavirus haben oder Hilfe benötigen, hat die Stadtverwaltung ab sofort auch eine spezielle Hotline eingerichtet, die während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses (Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 Uhr, ferner Montag bis Mittwoch 13.30 bis 15.30 Uhr sowie Donnerstag 13.30 bis 17.30 Uhr) besetzt ist. 02752/909-153. Aktuelle Informationen zur Sachlage vor Ort finden Interessierte zudem jederzeit online auf der Homepage der Stadt Bad Laasphe unter https://www.stadt-badlaasphe.de/aktuelles/corona-virus.html.

Erndtebrück

Gemeinde Erndtebrück, 02753/605-0

E-Mail: info@erndtebrueck.de

Internet: www.erndtebrueck.de

Allgemein

Bei Coronavirus-Symptomen besser anrufen, statt im Wartezimmer zu sitzen – Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Die Landesregierung NRW hat unter der Rufnummer 0211/9119-1001 ein „Bürgertelefon Coronavirus“ eingerichtet, erreichbar montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.

Das Bundesgesundheitsministerium bietet ebenfalls eine Coronavirus-Hotline an: 030/346465100

Dorfjugend Rückershausen organisiert Einkauf-Service für Risikogruppen

Unter dem Motto „ Gemeinsam stark „ organisieren die Mitglieder der Dorfjugend Rückershausen einen Einkauf-Service für ältere, vorerkrankte und erkrankte Menschen in den Ortsteilen Rückershausen und Weide. Gerade in der derzeitigen Situation sollte man Solidarität zeigen und Menschen, die in den Ortsteilen wohnen und zur Risikogruppe gehören, helfen. All diejenigen, die von dem Hilfsangebot Gebrauch machen möchten, können sich bei dem 1. Vorsitzenden der Dorfjugend, Louis Schneider, unter der Telefonnummer 01716185845 melden. Bitte gegebenenfalls auf die Mailbox sprechen und dabei die eigene Telefonnummer für einen Rückruf angeben.

Zweckverband verschiebt Verbandsversammlung

Wittgenstein. Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus ist geprüft worden, ob die kommende Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbands Region Wittgenstein am Dienstag, 31. März, bis nach den Osterferien verschoben werden kann. Der aktuelle Schnellbrief des Städte- und Gemeindebundes empfiehlt – wenn möglich – Rats- und Ausschusssitzungen zunächst bis nach den Osterferien zu verschieben. In dringenden Fällen und bei notwendiger Absage der Sitzung ist eine Dringlichkeitsentscheidung möglich.

Nach Abstimmung mit dem Vorsitzender der Verbandsversammlung, Armin Joenke, sowie den drei Wittgensteiner Verwaltungsspitzen und der Verbandsgeschäftsführung haben die Verantwortlichen sich entschieden, die kommende Sitzung am Dienstag, 31. März, abzusagen und hoffen hier auf Verständnis. Es wird über mögliche Dringlichkeitsentscheidungen oder die weitere Entwicklung (kommenden Sitzungstermine etc.) informiert. Die Geschäftsstelle und der Verbandsvorstand stehen gerne für etwaige Rückfragen zur Verfügung.

Stand Mittwoch

Bad Laasphe schließt das Rathaus für Besucher

Das Rathaus der Stadt Bad Laasphe ist ab sofort bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Diese Vorsichtsmaßnahme soll zur Eindämmung der weiteren Verbreiterung des Coronavirus beitragen. Bei Fragen oder Anliegen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber natürlich weiterhin telefonisch oder via E-Mail zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses (Mo. bis Fr.: 8.30 bis 12 Uhr, Mo. bis Mi.: 13.30 bis 1530 Uhr, Do.: 13.30 bis 17.30 Uhr) erreichbar.

Die zentrale Telefonnummer lautet 02752/909-0, die zentrale E-Mail-Adresse post@bad-laasphe.de. Mitarbeiterspezifische Durchwahlen oder E-Mail-Adressen sind online unter https://www.stadt-badlaasphe.de/ansprechpartner.html zu finden.

Personen, die bereits Termine im Rathaus vereinbart haben, werden gebeten, sich umgehend mit dem entsprechenden Sachbearbeiter / der entsprechenden Sachbearbeiterin in Verbindung zu setzen.

Angesichts der besonderen Situation und der damit verbundenen Herausforderungen bittet die Verwaltung die Bürgerinnen und Bürger zudem darum, Anfragen auf ihre Dringlichkeit zu prüfen. Für nachweislich unaufschiebbare Angelegenheiten werden im persönlichen Gespräch Lösungen gefunden.

Infohotline für Bürger

Darüber hinaus möchte die Verwaltung noch einmal auf ihre Infohotline hinweisen. Personen, die Fragen zu den Auswirkungen des Coronavirus haben, oder Hilfe – zum Beispiel beim Einkauf – benötigen, können sich dort gerne melden, ebenso alle, die ihre Hilfe anbieten möchten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellen derzeit eine Liste von freiwilligen Helfern und vermitteln im Bedarfsfall die Kontakte zwischen ihnen und hilfesuchenden Personen.

Die Hotline ist zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besetzt. Die Nummer lautet 02752/909-153.

Friedhofshallen geschlossen

Auch die Friedhofshallen im gesamten Bad Laaspher Stadtgebiet bleiben vorerst dicht. Darauf hat sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Kirchengemeinden verständigt Im Falle einer Beerdigung soll die Trauerfeier vor der Halle bzw. direkt am Grab und nur noch im engsten Familienkreis abgehalten werden.

Auf die Wiederinbetriebnahme der Wasserleitungen auf den städtischen Friedhöfen nach der Frostperiode wird aus aktuellem Anlass vorerst verzichtet. Die Verwaltung wird informieren, wenn das Wasser wieder angestellt wird und bittet um Verständnis für all diese Maßnahme.

Kein Zwillingsbasar

Der für 22. März geplante Zwillingsbasar in der Frankenberger Ederberglandhalle wird abgesagt. Bereits überwiesene Tischgebühren werden zurückerstattet. Weil die Halle im Sommer wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werde, so die Veranstalter, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, wann und wo der nächste Zwillingsbasar stattfinden werde.

Gottesdienste per Telefon und Youtube

Bad Berleburg/Bad Laasphe. Aufgrund der Corona-Pandemie finden aus Gründen der Prävention in der gesamten Gebietskirche Westdeutschland der Neuapostolischen Kirche bis auf Weiteres keine Gottesdienste statt, zunächst einmal bis einschließlich 2. April. Am Sonntag, 22. und 29. März wird jeweils um 10 Uhr ein zentraler Gottesdienst stattfinden, der per Telefon und YouTube übertragen wird; die Telefon-Nummer beziehungsweise der Link wurde bereits innerhalb der Gemeinden bekanntgegeben.

Kirchliche Gruppen pausieren

Bad Berleburg. Wie es der Allgemeinverfügung des Bürgermeisters entspricht, finden auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg ab sofort keine Kreise und Gruppen mehr statt, auch nicht der irrtümlich angekündigte Frauenabendkreis am kommenden Donnerstag. Das gilt mindestens bis zum 19. April.

Die Gemeindepfarrerinnen Claudia Latzel-Binder und Christine Liedtke sind telefonisch für Seelsorgeanliegen erreichbar.

Aktuelle Informationen und tägliche Andachten auf der Homepage www.ev-kirche-berleburg.de.

Veranstaltungsabsagen Stand Dienstag

Bad Berleburg

Der Fredensborg-Ring Bad Berleburg sagt die für Freitag, 20. März, geplante Jahreshauptversammlung wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

Die für Montag, 23. März, angesetzte Mitgliederversammlung des Vereins Atempause Wittgenstein wird bis auf weiteres verschoben

Der Vorstand des SSV Müsse hat sich entschlossen, das Konzert der Musikkapelle Salchendorf am Samstag, 25. April, in Müsse abzusagen. Der Nachholtermin wird frühzeitig bekanntgegeben. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch zurückgegeben werden.

Die SGV-Abteilung Girkhausen sagt die für Mittwoch, 25. März, geplante Wanderung mit Singenachmittag im Hof Dambach ab.

Die Jahreshauptversammlung des Wittgensteiner Heimatvereins am Samstag, 28. März, findet nicht statt.

Der Vorstand des SSV Müsse sagt alle geplanten Veranstaltungen ab. Das betrifft das Jubiläumskonzert, die Fahnenweihe und die Jahreshauptversammlung des SSpV. Dazu wird der Thekenbetrieb inklusive Übungsschießen bis auf weiteres eingestellt. Alle Veranstaltungen sind verschoben, aber werden zu einem späterem Zeitpunkt nachgeholt.

Erndtebrück

Die für Samstag, 21. März, geplante Marathonwanderung um Erndtebrück wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die Jahreshauptversammlung des VdK Erndtebrück am Freitag, 27. März, fällt ausgegebenem Anlass aus. Ein neuer Termin wird in der Tagespresse bekannt gegeben.

Die für Freitag, 27. März, geplante Jahreshauptversammlung des Chores „Chorisma“ findet aus gegebenem Anlass nicht statt.

Die für Freitag, 20. März, im Gasthof „Ginsberger Heide“ in Lützel geplante Jahreshauptversammlung des Westfälischen Pferdestammbuchs findet nicht statt.

Das Treffen des Vereins „Wittgenstein im Wandel“ am Donnerstag, 26. März, in der Pizzeria „Bella Italia“ entfällt.

Die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Womelsdorf, die ursprünglich am Samstag, 28. März, stattfinden sollte, fällt aus.

Kulturbüro bündelt Veranstaltungsabsagen

Zur Zeit sind so gut wie alle Veranstaltungen und Ausstellungen im Kreis Siegen-Wittgenstein abgesagt. Aus diesem Grund senden wir Ihnen heute keine Veranstaltungsinformationen zu. Wir versuchen, alle Absagen und Veranstaltungsverschiebungen auch in dem Veranstaltungskalender Kultur!Aktuell. zu berücksichtigen, sobald wir diese Informationen vorliegen haben. Trotzdem wird dies nicht bei allen abgesagten oder verschobenen Terminen der Fall sein.

Ggf. informieren Sie sich daher bitte über die Info-Telefonnummern der einzelnen Veranstaltungen, ob diese stattfinden. Die jeweiligen Telefonnummern können Sie hier nachschauen: www.siwitermine.de Sollten Sie noch Fragen oder Wünsche zu unserem Angebot haben, rufen Sie uns an:Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein, Tel.: 0271/333-2446.

Losung und Lehrtext den Tag

Wittgenstein. Der evangelische Kirchenkreis Wittgenstein wird künftig von montags bis samstags jeden Tag einen ganz kurzen Impuls zu Losung und Lehrtext geben. Die Herrnhuter Losungen bestehen aus einer Sammlung von kurzen Bibeltexten des Alten und des Neuen Testamentes. Sie gelten als überkonfessionell, da sie für alle Christen, gleich welcher Konfession, verfasst werden. Entstanden ist das Konzept vor knapp 300 Jahren dank Nikolaus Ludwig von Zinzendorf aus der Herrnhuter Brüdergemeinde. Durch Auslosen wird für jeden Tag des Jahres ein alttestamentlicher Vers festgelegt, dazu wird aus dem Neuen Testament durch einen Mitarbeiter der Brüdergemeinde ein so genannter Lehrtext gewählt, der üblicherweise in direktem oder thematischem Bezug zu dem gelosten alttestamentlichen Vers steht.

Es wartet alles auf dich, Herr, dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt (Psalm 104,27-28). Ihr habt schon geschmeckt, dass der Herr freundlich ist. (1. Petrus 2,33).

Ein kurzer Gedanke dazu, in diesem Fall von Pfarrerin Kerstin Grünert aus Erndtebrück:

„Veranstaltungsverbot – Gottesdienstverbot. Hört sich doch total schrecklich an. Wie aus dunkelster Vergangenheit oder schon absolut endzeitlich. Also finden heute auch keine Passionsandachten statt. Kein organisiertes Besinnen auf den Leidensweg Jesu Christi. Besinnen wir uns also so – jeder für sich. Mit den Worten aus der Tageslosung für diesen Tag: Ihr habt schon geschmeckt, dass der Herr freundlich ist. Gott, wie sollst du gut schmecken, wenn die Bitterkeit grad alles überdeckt? Mach uns satt mit deiner Würze und dem Zucker, der dem Herzen so gut tut. So wollen wir dich schmecken. Amen!“

Stadt Bad Laasphe richtet Corona-Hotline für Bürger ein

Für Personen, die Fragen zu den Auswirkungen des Coronavirus haben oder Hilfe benötigen, hat die Stadtverwaltung ab sofort auch eine spezielle Hotline eingerichtet, die während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses (Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 Uhr, ferner Montag bis Mittwoch 13.30 bis 15.30 Uhr sowie Donnerstag 13.30 bis 17.30 Uhr) besetzt ist.

Die Rufnummer: 02752/909-153. Aktuelle Informationen zur Sachlage vor Ort finden Interessierte zudem jederzeit online auf der Homepage der Stadt Bad Laasphe unter https://www.stadt-badlaasphe.de/aktuelles/corona-virus.html.

Seelsorge

Bad Berleburg. Der evangelische Kirchengemeinde Bad Berleburg meldet: Wie es der Allgemeinverfügung des Bürgermeisters Bernd Fuhrmann entspricht, finden auch in der Ev. Kirchengemeinde Bad Berleburg ab sofort keine Kreise und Gruppen mehr statt, auch nicht der irrtümlich angekündigte Frauenabendkreis am kommenden Donnerstag. Das gilt mindestens bis zum 19. April 2020.

Aktuelle Informationen und tägliche Andachten finden Sie auf unserer Homepage unter www.ev-kirche-berleburg.deDie Gemeindepfarrerinnen Claudia Latzel-Binder und Christine Liedtke sind telefonisch für Seelsorgeanliegen erreichbar.

Einkaufsservice für ältere Menschen

Arfeld. „Das Corona Virus beeinflusst aktuell unser aller Leben“, schreibt die Burschenschaft Arfeld. „Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen und auf vieles Verzichten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Fakt ist aber, dass die Erkrankung für junge Menschen wesentlich ungefährlicher ist als für Personen höheren Alters, oder mit Vorerkrankungen. Aus diesem Grund hat die Burschenschaft Arfeld beschlossen, sich solidarisch zu zeigen und Menschen, die zur Risikogruppe gehören, Hilfe anzubieten. Konkret möchten wir für gefährdete Arfelder*innen Einkäufe und Apothekengänge übernehmen. Viele Mitglieder der Burschenschaft nehmen an der Aktion teil und möchten damit die ältere Generation im Dorf unterstützen. Wir bitten darum, das niemand scheut, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen. Solidarität ist das, was unsere Dorfgemeinschaft ausmacht und wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass wir auch diese Ausnahmesituation gut zusammen überstehen. Koordiniert wird die Aktion vom 2. Vorsitzenden Tim Limper und vom Schriftführer Tobias Beitzel. Alle anfragen bzgl. des Hilfsangebotes sollen bitte an sie gerichtet werden.

Kontaktdaten: Tim Limper, Tel.: 0171/1899454, Tobias Beitzel, Tel.: 0163/2989742

Volksbank Mittelhessen liefert Bargeld

Die Volksbank Mittelhessen ist auch in schwierigen Zeiten für ihre Mitglieder da. Ab sofort gilt der kostenlose Bargeld-Lieferservice für hilfsbedürftige Mitglieder Mittelhessen. Solidarität und Zusammenhalt werden in Zeiten der sich ausweitenden Coronaviren-Krise umso wichtiger. Gerade die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen sind auf Unterstützung angewiesen. Daher bietet die Volksbank Mittelhessen hilfsbedürftigen Mitgliedern ab sofort und im gesamten Geschäftsgebiet einen kostenlosen Bargeld-Lieferservice an.

Einkaufen gehen, mit dem Hund mal Gassi, Post wegbringen – für viele Menschen sind solche normalen Dinge des Lebens derzeit ein unkalkulierbares Risiko. Glücklicherweise gibt es immer mehr Nachbarn, Freunde und Vereinskameraden, die ihren Mitmenschen zur Seite stehen und Hilfe anbieten. Als Genossenschaftsbank fühlt sich die Volksbank Mittelhessen ihren Mitgliedern in besonderer Weise verbunden und verpflichtet. Dies gilt umso mehr in so schwierigen Zeiten. Mitglieder, die aufgrund der derzeitigen Ansteckungsgefahr oder aus gesundheitlichen Gründen sich nicht in der Lage sehen, eine Filiale oder SB-Stelle aufzusuchen, bietet die Volksbank Mittelhessen einen Bargeld-Lieferservice an. Bestellungen werden unter der zentralen 0641/70050 entgegengenommen.

Ein Bote bringt die Auszahlung anschließend direkt zur Übergabe nach Hause. Dieser besondere Service ist ausschließlich hilfsbedürftigen Mitgliedern vorbehalten.

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