Feuerwehr

Wittgenstein: Einsatz mit Atemschutz fordert alle Kräfte

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung haben die Wittgensteiner Feuerwehren jetzt weitere 30 junge Feuerwehrleute, die sich in Sachen Atemschutztechnik auskennen.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung haben die Wittgensteiner Feuerwehren jetzt weitere 30 junge Feuerwehrleute, die sich in Sachen Atemschutztechnik auskennen.

Foto: Feuerwehr

Junge Feuerwehrleute müssen bei der Ausbildung an ihre Grenzen gehen. So wiegt ihre Ausrüstung immerhin rund 25 Kilogramm.

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Siegen-Wittgenstein. 30 Feuerwehrleute aus Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück konnten ihr Können jetzt in Siegen erfolgreich unter Beweis stellen. Unter Aufsicht des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Sebastian Reh wurden Themen des Atemschutzes im schriftlichen Leistungsnachweis überprüft.

35-stündige Ausbildung

Vorangegangen war eine 35-stündige Ausbildung ab Anfang November unter der Leitung von Carsten Diehl und Markus Bernard (Feuerwehr Bad Laasphe). Dabei wurde mit weiteren Ausbildern aus den drei Wittgensteiner Kommunen neben den Grundlagen des Atemschutzes besonders Wert auf die praktische Gewöhnung unter Atemschutz gelegt.

Gerade die praktische Ausbildung kam bei den jungen Feuerwehr-Kameradinnen und -Kameraden besonders gut an, auch wenn es öfters an die persönliche körperliche Leistungsgrenze ging. Arbeiten unter schwerem Atemschutz, wobei die Einsatzausrüstung schon über 25 Kilogramm wiegt, bedarf einer besonderen Vorbereitung und Ausbildung. Bei Einsätzen in brennenden Gebäuden, vielleicht sogar verbunden mit einer Menschenrettung, ist nicht nur eine gute fachliche Ausbildung wichtig, sondern vor allem auch ein gesundes Risikobewusstsein, um die anstehenden Gefahren und Risiken einschätzen zu können. Gerade dies wurde bei diesem Lehrgang den jungen Feuerwehrleuten vermittelt.

Neunköpfiges Ausbilderteam

Zum Ausbilderteam gehörten neben Carsten Diehl und Markus Bernard des weiteren Peer Grund, Nick Eggert und Christian Müsse (Bad Berleburg), Mirko Gessner, Jens Laßmann, Dennis Keller (Bad Laasphe) und Peter Althaus (Erndtebrück).

Trotz der intensiven Ausbildung ist dies für die jungen Feuerwehr-Angehörigen aus Wittgenstein nur der erste Schritt zum erfolgreichen und sicheren Innenangriff unter Atemschutz. Erst unter Aufsicht der Gruppenführer und Führung von erfahrenen Truppführern können die neuen Atemschutzgeräteträger ihren Beitrag zum Schutz der Bevölkerung wahrnehmen.

Die Absolventen im Überblick

Neue Atemschutzgeräteträger in Wittgenstein sind: Marc Jannis Grundmann, Stefanie Paulmann, Moritz Vorbau, David Micha Lachnitt, Jan Hackler, Philip Dreisbach, Tom Müller, Jens Röcher, Jannik Wagner, Björn Schäfer, Aurel Kuchinke, Erik Lauber, Lukas Alexander Kroh, Paul Saßmannshausen, Jorden Lorenz, Robin Fischer, Andre Treude, Kai Heinrich, Ludwig Böhl, Laurence Dörr, Sebastian Stöhr, Elias Priezel, Benjamin Florin, Maximilian Dreisbach, Jannik Brandt, Erik Dickel, Mirjana Daus, Tom Jonah Afflerbach, Lisa-Marie Heßler und Jens Horchler.

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