Der beste Chor im Westen

„LahnVokal“ aus Feudingen auf TV-Zuschauer angewiesen

Die Sänger aus Wittgenstein brauchen am Freitag genügend Anrufe.

Die Sänger aus Wittgenstein brauchen am Freitag genügend Anrufe.

Foto: Bavaria/Melanie Grande / Der beste Chor im Westen

Feudingen.  „LahnVokal“ aus Feudingen steht im Halbfinale von „Der beste Chor im Westen“. Die TV-Zuschauer wählen am Freitag die Chöre für das Finale aus.

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Richtige Männer wollte Giovanni Zarrella, Sänger und Jury-Mitglied von „Der beste Chor im Westen“ auf der Bühne beim Vorentscheid sehen: „LahnVokal“ aus Feudingen erfüllten ihm diesen Wunsch. Am Freitag kämpfen die Sänger nun um den Einzug ins Finale.

Im Vorentscheid zählte noch allein das Urteil der Jury, bestehend aus Zarrella sowie Schlagersängerin Beatrice Egli, „Texas Lightning“-Frontfrau Jane Comerford und Rolf Schmitz-Malburg vom WDR-Rundfunkchor.

Im Halbfinale muss der Charme der 37 Wittgensteiner durch die Mattscheibe hindurch die Zuschauer zuhause erreichen, denn von denen hängt das Weiterkommen ab. Nur wenn ausreichend Zuschauer für ihren Favoriten anrufen – oder eine SMS schicken – , kommt der auch eine Runde weiter. Vier Chöre werden so in die Finalrunde einziehen, der fünfte wird von der Jury ausgewählt.

Die Kritik

Schon der Weg ins Halbfinale war für „LahnVokal“ nervenaufreibend. Von der Jury gab es vor der

Entscheidung gute und mutmachende Kritik. Rolf Schmitz-Malburg lobte die Auswahl und Performance des „intelligenten“ Stücks: „Ein schweres Stück, das nicht von der Stange ist. Das war Kleinkunst auf drei Minuten mit tollem Klang.“ Beatrice Egli war vor allem vom Unterhaltungswert der Wittgensteiner überzeugt: „Hervorragend, ich finde es ganz toll, dass ihr das mit Humor nehmt. Ich habe schon Muskelkater vor Lachen“, sagte die Schweizerin.

Die Entscheidung

Und doch schien es im ersten Moment nicht geklappt zu haben. Bei der Verkündung zählte Moderator Marco Schreyl drei Chöre auf, von denen scheinbar nur einer das Ticket für das Halbfinale gelöst hatte.

Nachdem Schreyl dem Jugendchor Theather Bonn den Weg ins Halbfinale ebnete, wähnten sich einige der Wittgensteiner Sänger schon ausgeschieden. Geradewegs nebenbei erwähnte der Moderator im Nebensatz: „,LahnVokal’ aus Feudingen ist übrigens auch weiter“, und erlöste die Sänger um Chorleiter Michael Blum, die deutlich erleichtert ihren Einzug ins Halbfinale feierten. „Ich wünsche mir für das Halbfinale, dass die Chöre mutig ihre gesanglichen Stärken herausarbeiten und auch in der Performance überraschen und begeistern“, freut sich Egli auf die Live-Show am Freitag.

Das Halbfinale

Neben „LahnVokal“ aus Feudingen singen folgende weitere Chöre am Freitag, 6. Dezember, ab 20.15 Uhr

im WDR Fernsehen um den Finaleinzug: „Gemischte Stimmen BIGGEsang“ (Olpe), „TEN SING United“ (NRW), „Starlights“ (Ostbevern), „chor cantiamo“ (Aachen), „S(w)ing and Praise mixed“ (Bonn), „Encore!“ (Düsseldorf), „Sounds like Wednesday“ (Ennepe-Ruhr-Kreis), „Jugendchor Theater Bonn“ (Bonn) und „Frauenensemble Encantata (Neunkirchen).

Das Finale

Nach der Entscheidung haben die fünf Finalteilnehmer nur einige Tage Zeit, sich auf das große Live-Finale am 13. Dezember (20.15 Uhr im WDR Fernsehen) vorzubereiten. Der Gewinner-Chor erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro und einen Auftritt mit dem WDR Rundfunkchor in seiner Heimatstadt.

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