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Ausgangssperre NRW: In diesen Kreisen und Städten gilt sie

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Bundes-Notbremse in NRW: Die Regeln im Videoüberblick

Bundes-Notbremse in NRW: Die Regeln im Videoüberblick

Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einer Stadt an drei Folgetagen über 100, gelten ab dem übernächsten Tag schärfere Maßnahmen. Video-Übersicht.

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Essen.  In vielen Kreisen und Städten in NRW gilt durch die Notbremse eine Ausgangssperre. Hier gilt die Regel - und wann sie wieder aufgehoben wird.

  • In vielen Kreisen und Städten in NRW gilt weiterhin die Ausgangssperre. Steigt die Inzidenz innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen über 100, greift die Corona-Notbremse - und damit auch die Ausgangssperre.
  • Bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Kreis oder in einer Stadt in NRW an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 100, tritt die Ausgangssperre wieder außer Kraft.
  • Ausgangssperre in NRW: In diesen Städten und Kreisen gilt sie derzeit.

Steigt in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt in NRW die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100, greift die Corona-Notbremse. Dann gilt auch eine nächtliche Ausgangssperre. Bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Grenzwert von 100, tritt die Notbremse außer Kraft.

>> Lesen Sie hier: Die aktuelle Corona-Lage in NRW - so sieht es in Ihrem Kreis aus

In Düsseldorf ist durch gesunkene Infektionswerte wieder das Shoppen in Läden mit Termin möglich („Click & Meet“). Die Ausgangssperre und Maskenpflicht in der Altstadt und am Rhein bleiben. Auch die Inzidenz in Mülheim an der Ruhr ist wieder so weit gesunken, dass ab 14. Mai die nächtliche Ausgangssperre wieder aufgehoben wird .

Seit der Bund-und-Länder-Runde vom 22. März sind auch Ausgangssperren als Maßnahme gegen steigende Corona-Infektionszahlen möglich. In NRW war der Kreis Minden-Lübbecke der erste; dort trat am 24. März eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft.

Mit dem Beschluss der sogenannten Bundesnotbremse wurde am 22. April eine bundesweit einheitliche Regelung geschaffen.

In diesen Kreisen und Städten in NRW gilt die Ausgangssperre:

  • Städteregion Aachen
  • Stadt Bielefeld
  • Stadt Bochum
  • Stadt Bonn
  • Stadt Bottrop
  • Stadt Dortmund
  • Stadt Duisburg
  • Kreis Düren
  • Stadt Düsseldorf
  • Stadt Essen
  • Kreis Euskirchen
  • Stadt Gelsenkirchen
  • Kreis Gütersloh
  • Stadt Hagen
  • Stadt Hamm
  • Kreis Heinsberg
  • Kreis Herford
  • Stadt Herne
  • Hochsauerlandkreis
  • Stadt Köln
  • Stadt Krefeld
  • Stadt Leverkusen
  • Kreis Lippe
  • Märkischer Kreis
  • Kreis Mettmann
  • Kreis Minden-Lübbecke
  • Stadt Mönchengladbach
  • Oberbergischer Kreis
  • Stadt Oberhausen
  • Kreis Olpe
  • Kreis Paderborn
  • Kreis Recklinghausen
  • Stadt Remscheid
  • Rhein-Erft-Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Rhein-Kreis Neuss
  • Stadt Solingen
  • Kreis Steinfurt
  • Kreis Unna
  • Stadt Wuppertal

Verwirrung um Grenzwert in Münster: RKI-Werte entscheidend

Knifflig war die Lage vor einigen Wochen in Münster: So hatte sich die Landesregierung an den Inzidenzwerten orientiert, die das Landeszentrum Gesundheit (LZG) erhebt. Das LZG korrigiert im Nachhinein seine Angaben zu vorherigen Tagen, falls es Nachmeldungen gab.

Für die Einstufung nach der "Bundesnotbremse" zählen aber die vom Robert-Koch-Institut (RKI) erhobenen Infektionszahlen. Diese Daten werden nicht nachkorrigiert.

Mehrere Verfahren gegen Ausgangssperren in NRW

In NRW beschäftigen sich mehrere Gerichte mit Eilanträgen gegen Ausgangssperren. Diese richten sich größtenteils noch um die kommunal angeordneten Ausgangsbeschränkungen. So hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf bereits einen Eilantrag gegen die Ausgangssperre in Krefeld abgelehnt. Die Ausgangssperre sei verhältnismäßig

Auch die Richter beim nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht beschäftigen sich mit der Ausgangssperre in NRW. Wie eine Sprecherin am mitteilte, liegen mehrere Beschwerden gegen die Beschlüsse in erster Instanz vor, in denen die Regelungen für unrechtmäßig erklärt wurden. In enger Abstimmung mit dem Land haben die Kreise die Streitfrage nun dem OVG vorgelegt. (mein/ck/dpa)

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