Corona-Überblick

Corona in NRW: 1867 neue Fälle – Wochen-Inzidenz stagniert

Lesedauer: 7 Minuten
Ein Jahr Corona in NRW: Daten und Fakten zur Pandemie

Corona hat unser Leben in den letzten Monaten stark verändert. Das zeigt sich auch an den Daten und Fakten, die im Video zusammengefasst sind

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Essen.   Die Corona-Lage in NRW: RKI registriert eine Inzidenz von 63,8. Die Zahl der Neuinfektionen liegt auf dem Vorwochenniveau. Der Überblick.

  • Die Zahl der Corona-Infektionen in NRW ist Daten des Robert-Koch-Instituts zufolge um 1867 angestiegen (Stand Mittwoch, 0 Uhr).
  • In ganz Deutschland wurden 9019 neue Fälle gemeldet.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz für NRW liegt bei 63,8 (Vortag: 64,3 ).

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  1. Wie viele Neuinfektionen hat das RKI in NRW gemeldet? Zum Thema ↓
  2. Wie war die Lage vor einer und vor vier Wochen? Zum Thema ↓
  3. Wo in NRW ist die Sieben-Tage-Inzidenz besonders hoch? Zum Thema ↓
  4. Wie ist die Situation in den Krankenhäusern? Zum Thema ↓
  5. Wie weit sind die Impfungen in NRW vorangeschritten? Zum Thema ↓


Corona in NRW: RKI meldet 1867 neue Fälle

Die Corona-Fallzahlen in NRW sind Daten des Robert-Koch-Instituts zufolge um 1867 angestiegen und liegen nun bei insgesamt 535.738 (Vortag: 533.871).

In ganz Deutschland wurden 9019 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind es damit 2.460.030 (Stand Mittwoch 0 Uhr, Dienstag: 2.451.011).

Die Zahl der Todesfälle in NRW ist um 54 gestiegen. So sind in NRW laut RKI bislang 13.195 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben (Stand: Dienstag, 0 Uhr)


Coronazahlen vergangene Woche und letzten Monat

Am vergangenen Mittwoch lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in NRW bei 1838 (bundesweit: 8007).

Vor vier Wochen waren am Mittwoch in NRW 2298 neue Infektionen gemeldet worden (bundesweit: 9705).


Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenzen für Städte und Kreise

Die Sieben-Tage-Inzidenz für NRW liegt aktuell nach RKI-Angaben bei 63,8, ist also im Vergleich zum Dienstag (64,3) nur minimal gesunken. Bundesweit meldet das RKI eine Wocheninzidenz von 64,0.

Das bedeutet, dass sich innerhalb einer Woche rechnerisch 64 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Bei der Ministerpräsidentenkonferenz am 10. Februar hatten sich Bund und Länder auf einen Wert von 35 für weitere Lockdown-Lockerungen geeinigt. Ob dieser Wert weiterhin Bestand hat, besprechen Bund und Länder am heutigen Mittwoch.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es im Märkischen Kreis mit einem Wert von 124,1 (Stand: Mittwoch). Gestern lag der Wert bei 124,6 (-0,5).

Im Kreis Düren ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag um 17,0 gestiegen. Am stärksten zurückgegangen ist der Wert in Solingen (-10,6).

Die meisten Neuinfektionen hat die Stadt Köln gemeldet (141). Dahinter folgen der Märkische Kreis (112), die Städteregion Aachen (88) und der Kreis Düren (86).

Keine neuen Fälle gemeldet haben Hamm, Mönchengladbach, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Viersen.

Grundsätzlich: Die Angaben des RKI und aus den Städten bzw. Kreisen variieren oft . Die unterschiedlichen Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Die Zahl der Neuinfektionen laut RKI in einer Stadt umfasst also mitunter die Infektionen mehrerer Tage. Außerdem ist montags die Zahl der Neuinfektionen meist geringer als an anderen Wochentagen, da in den Kommunen am Wochenende weniger getestet wird.


In NRW sind laut DIVI-Intensivregister 5413 von insgesamt 6433 Intensivbetten belegt. 580 Menschen werden aktuell mit einer Covid19-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt, 322 davon beatmet. Mehr Details finden Sie in unserem interaktiven Klinik-Monitor.


Impfungen in Priorisierungsgruppe 2 sollen am 8. März starten

In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher (Stand: Dienstag, 2. März) insgesamt 1.311.951 Corona-Schutzimpfungen verabreicht worden (allerdings bekommen alle Geimpften jeweils zwei Impfdosen). Seit 8. Februar haben die Impfzentren in den Städten den Betrieb aufgenommen. Als erstes wurden Menschen über 80 Jahren geimpft, außerdem medizinisches Personal aus besonders kritischen/gefährdeten Bereichen. Am 8. März sollen erste Impfungen in der „Priorisierungsgruppe 2“ beginnen. Davon würden zunächst Erzieher, Lehrer an Grund- und Förderschulen, Polizisten sowie Bewohner und Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen profitieren, sagte NRW-Gesundheitsminister Laumann.

Coronaregelungen in NRW verlängert – leichte Lockerungen

Die NRW-Landesregierung hat die bestehenden Coronaverordnungen an die auf der letzten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin gefassten Beschlüsse angepasst. In NRW bleiben die Regelungen der Coronaverordnungen im Wesentlichen bestehen.

Seit dem 22. Februar sind zunächst Grund- und Förderschüler der Primarstufe im Wechselmodell und mit halbierter Klassenstärke zurück in den Klassenräumen. Das gilt auch für Jahrgänge, die vor ihrem Schulabschluss stehen.

Die Kindertagesstätten in NRW sind seit dem 22. Februar wieder für alle Kinder geöffnet, dies jedoch weiterhin nur in einem eingeschränkten Regelbetrieb. NRW-Familienminister Joachim Stamp machte im Familienausschuss des Landtags am Donnerstag wenig Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zum Regelbetrieb. Bei einem sprunghaften Anstieg der Infektionen seien auch regionale Schließungen möglich.

Aktivitäten auf Sportanlagen im Freien sind wieder erlaubt, wenn höchstens zwei Personen zusammen trainieren - wie etwa beim Tennis. Sind nur Personen aus einem Hausstand gemeinsam aktiv, dürfen auch mehr als zwei Menschen gemeinsam Sport treiben.

In Musikschulen darf wieder Einzelunterricht erteilt werden - allerdings nur für Kinder bis ins Grundschulalter. Bau- und Gartenmärkte dürfen wieder Gemüsepflanzen und Saatgut sowie nötiges Zubehör verkaufen. Das übrige Sortiment der Märkte darf für die Kunden aber nicht angeboten werden.

Lockdown verlängert bis zum 7. März

Bund und Länder hatten zuvor bereits die bestehenden Lockdown-Regeln bis mindestens 7. März verlängert. Frisöre dürfen seit dem 1. März wieder öffnen. Es bleibt bei den strengen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich. So sind private Treffen nur noch mit einer einzelnen Person außerhalb des eigenen Hausstandes möglich, plus betreute Kinder.

Wie es weiter geht, beratschlagen Bund und Länder am 3. März. Im Anschluss wird sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in einer Pressekonferenz äußern.

Lesen Sie hier, welche Regeln aktuell in NRW gelten.

Wegen der aggressiveren Mutationen des Coronavirus hatten sich Bund und Länder auch auf eine Änderungen bei der Maskenpflicht verständigt. So ist in Bussen und Bahnen sowie beim Einkauf nun ein medizinischer Mund-Nase-Schutz Pflicht, FFP2-Masken sind ebenfalls möglich. Nicht mehr zugelassen im ÖPNV und Geschäften sind Alltagsmasken.

Seit dem 16. Dezember ist das öffentliche Leben in Deutschland heruntergefahren.

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