Sommerhymnen

Die heißesten zehn Hits aller Zeiten

Bereit für die Cabrio-Sause mit anschließendem Strand-Schwof: Lou Bega lieferte einen der erfolgreichsten Sommerhits aller Zeiten.

Bereit für die Cabrio-Sause mit anschließendem Strand-Schwof: Lou Bega lieferte einen der erfolgreichsten Sommerhits aller Zeiten.

Foto: Sony Music

Keine Frage, auf ihn ist Verlass: Alle Jahre wieder kommt der Sommerhit. Hier sind unsere Top Ten der besten Sommer-Hymnen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Songs, die den ultimativen Soundtrack zur Strandparty liefern, zu Cabriofahrten über flirrenden Asphalt oder zur feucht-fröhlichen Grillparty: Hier ist unsere ganz und gar subjektive ewige Hitparade der sommerlichen Hymnen.

Platz 10: All Summer Long - Kid Rock (2008)

Man nehme zwei Hits aus den Siebzigern („Werewolves of London“, Warren Zevon, und „Sweet Home Alabama“, Lynyrd Skynyrd), gebe eine Prise Nostalgie, reichlich Mond- und Sonnenschein sowie jede Menge Whisky, Weiber und weiche Drogen in den Mixer. Einmal gut durchgequirlt – fertig ist der Sommerhit.

Platz 9: U Can’t Touch - This MC Hammer (1990)

Das eingängige Eingangsriff stammt ursprünglich von „Super Freak“ (Rick James). MC Hammer recycelte es und rappte darüber, dass es eine wahre Wonne war: Der Sommerhit 1990 war geboren.

Platz 8: Vamos a la Playa - Righeira (1983)

Zwei italienische Brüder singen auf Spanisch von einer am Strand explodierenden Atombombe (la bomba estallo) und dem total verdreckten Mittelmeer. Und so was wird ein Sommerhit? Geht auch. Vor allem, wenn man den Text nicht versteht und das Ganze unverschämt tanzbar ist.

Platz 7: San Francisco - Scott McKenzie (1967)

Einer der klangvollsten Imperative des Pop: Wenn du nach San Francisco gehst, sieh zu, dass du Blumen im Haar trägst. Die herrliche Hippie-Hymne, angeblich in nur 20 Minuten komponiert, ist einer der wenigen eher balladesken Sommerhits. In anderer Hinsicht teilte Sänger McKenzie (bürgerlich: Philip Wallach Blondheim) das Schicksal vieler Vertreter seiner Zunft: Auch er blieb ein klassisches One-Hit-Wonder.


Platz 6: Funkytown - Lipps Inc. (1980)

Wieder so eine musikalische Eintagsfliege, doch im Sommer 1980 konnte man sie kaum verscheuchen. Wollte man auch gar nicht, denn der Song mit dem supereingängigen Riff (tüdelüdelütdüt – dit dit!) hatte Schmiss, Schmackes und eine starke Sängerin (Cynthia Johnson). Der Text ist schnell erzählt: Talk about it, talk about it, gotta move on, won’t you take me to: Funkytown. Willst du mich nicht nach Funkytown bringen? Na dann: nix wie hin!

Platz 5: Mambo No. Five (A Little Bit of...) - Lou Bega (1999)

A little bit of Monica in my life / A little bit of Erica by my side… Im Sommer 1999 gab es kein Entrinnen vor dem Song des damals 24-jährigen Lou Bega. Eigentlich ein Hit aus der Retorte, denn das instrumentale Original von Mambo-König Pérez Prado stammt aus dem Jahr 1949 und wurde erst im Zuge einer systematischen Archiv-Auswertung wiederentdeckt. Mit einem Text und einer neuen Melodie im Refrain versehen enterte der Reißer die Charts. In mehr als 20 Ländern brachte er es auf Platz eins.

Platz 4: Tage wie diese – Die Toten Hosen (2012)

Liegt es an mir, dass ich den Superknaller von Campino & Co. automatisch mit dem glorreichen WM-Titel von 2014 verbinde? Da wurde er zwar auch oft gedudelt, in Wahrheit ist der Song aber zwei Jahre älter: 2012 erschien er als erste Singleauskopplung des Albums „Ballast der Republik“. Zitat: „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit.“ Hat nicht ganz geklappt, aber satte 85 Wochen in den Charts sind schon mal ein Anfang.


Platz 3: Surfin’ USA The Beach Boys (1963)

Wer 16 berühmte Surfplätze von Del Mar bis Waimea Bay (13 in Kalifornien, einer in Australien und zwei auf Hawaii) in 2:27 Minuten unterbringt, verdient allein dadurch tiefen Respekt. Die eingängige Melodie - wohl ein unbewusstes (?) Plagiat von Chuck Berrys „Sweet Little Sixteen“, der erst nachträglich als Ko-Autor genannt wurde - und der amtlich geprüfte Surfsound taten ein Übriges. Und jetzt alle: Everybody’s gone surfin’, surfin’ USA!!!

Platz 2: Despacito – Luis Fonsi feat. Daddy Yankee (2017)

Wörtlich übersetzt heißt der Titel „Ganz gemächlich“, aber kometengleich raste der Puertoricaner Luis Fonsi mit seinem Ohrwurm an die Spitz der Charts. In Deutschland stand er insgesamt 17 Wochen auf Platz eins, und der Videoclip (obligatorisch mit Karibikflair und leicht geschürzten Schönheiten) entwickelte sich mit mehr als sechs Milliarden Aufrufen zum erfolgreichsten Youtube-Hit aller Zeiten. Und vermutlich zu einem Sommerhit für die Ewigkeit.

Platz 1: In the Summertime Mungo Jerry (1970)

Was ist eigentlich besser? Die Monsterkoteletten von Sänger Ray Dorset oder dieser ultralässige Hammerhit, der - nun ja - Autos, Alkohol und Mädels huldigt und sogar ohne Refrain auskommt? Schon das Intro ist unverwechselbar: Ch ch-ch, uh, ch ch-ch, uh! Angeblich ist „In the Summertime“, angesiedelt zwischen Skiffle und Rock, mit 30 Millionen verkauften Tonträgern der umsatzstärkste Sommerhit aller Zeiten. Und steht deshalb auch in unserer Hitliste ganz oben. Und jetzt alle: Ch ch-ch, uh!

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben