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Aldi zieht nach: Veganer Burger kommt zum Dumpingpreis

Gesundes Essen: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat ihre Lebensmittelregeln aktualisiert. Dabei gibt es ein paar Überraschungen.

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Berlin.  Nach Lidl nimmt nun auch Aldi einen veganen Burger ins Sortiment. Der „Wonder Burger“ hat aber andere Zutaten – und ist günstiger.

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Es scheint der Trend der Stunde zu sein: Immer mehr Supermärkte, Produzenten und Restaurants setzen auf fleischfreie Lebensmittel. Nach Burger King, McDonald’s und Lidl ist nun auch Aldi auf den Geschmack gekommen. Ab 5. August wird es in den Filialen von Aldi Süd einen veganen Burger geben.

Der „Wonder Burger“ werde „selbst eingefleischte Burgerfans überzeugen“, heißt es in einer Mitteilung. Er bestehe zu 100 Prozent aus pflanzlichen Zutaten, hauptsächlich Sojaprotein, Kokosöl und Maisstärke. Für die an Fleisch erinnernde rote Farbe sorge Rote-Beete-Extrakt.

Nach Informationen der „Lebensmittelzeitung“ sollen auch Kunden von Aldi Nord das neue Produkt testen können. Ab 30. August will der Discounter ihn demnach als Aktionsartikel anbieten.

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Aldi mit Kampfansage an Lidl: Veganer Burger deutlich günstiger

Mit 2,99 Euro für zwei Burger-Patties (à 113,5 Gramm) ist die Aldi-Variante deutlich günstiger als die Beyond-Meat-Patties von Lidl. Die Erbsenprotein-Burger waren Mitte Mai und Anfang Juni als Aktionsware verkauft worden und kosteten bei gleichem Gewicht zwei Euro mehr.

Nach eigenen Angaben können Kunden von Aldi Süd aktuell aus mehr als 160 veganen Produkten wählen – etwa Aufschnitt, Streichcremes und Sojadrinks. Die Albert Schweitzer Stiftung kürte Aldi Süd und Aldi Nord zu den besten Discountern in der Kategorie „Veganes Angebot“.

Fleischersatzprodukte immer stärker nachgefragt

Der Schwenk auf fleischfreie Produkte kommt natürlich nicht von ungefähr. Das Marktsegment ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Die Firma Rügenwalder Mühle stellt deshalb nun ihre Currywurst-Produktion ein – um sich stärker auf die vegetarische und vegane Schiene konzentrieren zu können.

Burger King testete einen veganen Whopper mit Labor-Fleisch, McDonald’s kämpfte ebenfalls mit einem veganen Burger um Kunden. Streit gab es in der Politik: Darf der Veggie-Burger bald nicht mehr Burger heißen?

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Weniger Fleisch zu essen, hat gleich mehrere positive Effekte. Zum einen ist eine Gemüse-reiche Ernährung gesünder, zum anderen aber auch ökologischer: So ernährt man sich gesund, ohne dem Klima zu schaden.

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Aber entspricht diese Art von Ernährung auch unseren Vorlieben? Der Ernährungsreport klärt auf: Das wollen die Deutschen beim Essen.

(cho)

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