Köln/Essen. Bei Ford stehen laut IG Metall rund 3200 Stellen auf der Kippe. Beschäftigte in Köln und Aachen bangen. „Die Stimmung ist sehr geladen.“

Im Kölner Werk des US-Autobauers Ford zeichnet sich Arbeitsplatzabbau im großen Stil ab. Bis zu 3200 Jobs könnten wegfallen, sollten Pläne des Ford-Managements Realität werden, sagte Paul Hecker von der IG Metall Köln-Leverkusen im Gespräch mit unserer Redaktion. In der Fahrzeugentwicklung stünden mit rund 2500 Arbeitsplätzen zwei Drittel der bisherigen Stellen auf der Kippe. In der Verwaltung seien es 700 Stellen, rund 20 Prozent der Belegschaft in diesem Bereich. Die Ford-Führung wollte sich auf Anfrage unserer Redaktion nicht zu den Zahlen äußern. Anfang des Jahres hatte Ford in Köln noch 14.000 Beschäftigte.