Essen. Bei der Hauptversammlung von Thyssenkrupp zeigen sich Aktionäre besorgt angesichts tödlicher Unfälle. Ein Fall in Duisburg steht im Fokus.

Tödliche Unfälle bei Thyssenkrupp haben Aktionäre bei der Hauptversammlung auf den Plan gerufen. Die Sparkassen-Investmentgesellschaft Deka und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zeigten sich besorgt angesichts der Vorkommnisse. „Mit Besorgnis stellen wir eine Zunahme der Arbeitsunfälle in der Stahlsparte fest. Im vergangenen Jahr waren hier in Deutschland leider zwei Todesfälle zu beklagen“, sagte Deka-Experte Ingo Speich. An das Thyssenkrupp-Management richtete er den „dringenden Appell, die Arbeitssicherheit nicht aus dem Auge zu verlieren“. Speich legte dem Unternehmen nahe, die Vorkehrungen zum Schutz der Beschäftigten zu überprüfen.