Essen. Am Montag sollen die Gläubiger von Galeria erneut auf rund zwei Milliarden Euro verzichten. Was von den mehr als zwei Milliarden übrig bleibt.

Was für ein beklemmendes Déjà-vu: Es geht um Tausende Arbeitsplätze und Milliarden Euro, wenn am Montag die Gläubiger von Galeria Karstadt Kaufhof zusammenkommen. In der Essener Messe sollen sie dem Insolvenzplan des letzten deutschen Warenhauskonzerns zustimmen – und damit auf den allergrößten Teil ihres Geldes verzichten. Genau wie vor zweieinhalb Jahren. Das öffentliche Interesse ist enorm, auch weil diesmal der deutsche Staat der größte Gläubiger ist, nachdem er Galeria 680 Millionen Euro geliehen hat.