Alcopop

Coca-Cola bringt alkoholhaltiges Getränk auf den Markt

Seit 125 Jahren stellt Coca-Cola ausschließlich alkoholfreie Getränke her. Das soll sich nun ändern.

Seit 125 Jahren stellt Coca-Cola ausschließlich alkoholfreie Getränke her. Das soll sich nun ändern.

Foto: REGIS DUVIGNAU / REUTERS

Los Angeles  In der 125-jährigen Unternehmensgeschichte gab es das noch nie. Coca-Cola bringt ein neues Produkt auf den Markt, das Alkohol enthält.

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Das gab es in der Geschichte von Coca-Cola noch nie – und die ist immerhin schon 125 Jahre alt. Erstmals in all diesen Jahren will der US-Getränkehersteller ein alkoholisches Getränk auf den Markt bringen. Allerdings zuerst nur in Japan. Das berichtet Coca-Cola in seinem Unternehmens-Blog.

Bei dem neuen Produkt handelt es sich demnach um ein Getränk nach dem Vorbild des japanischen Getränks Chu-Hi, ein Alcopop, das traditionell die Spirituose Shochu und Sprudel enthält und in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen in Dosen erhältlich ist.

In der Regel liege der Alkoholgehalt bei Chu-Hi-Getränken zwischen 3 und 8 Prozent, berichtet die „Financial Times“.

Kommt das Coca-Cola-Alcopop auch nach Deutschland?

„Wir haben bisher noch nicht mit alkoholischen Getränken dieser Art experimentiert, aber das nun ist ein Beispiel dafür, wie wir auch außerhalb unseres Kerngeschäfts Chancen und Möglichkeiten entdecken können“, sagt Jorge Garduño, Präsident von Coca-Cola Japan, in dem Coca-Cola-Blogtext.

Ganz stimmt das allerdings nicht: Nur einmal zuvor hatte sich Coca-Cola im Alkoholgeschäft versucht. In den 70er Jahren hatte man einen eigenen Wein herausgebracht – allerdings ohne den Markennamen zu verwenden. Nur ein paar Jahre später wurde das Geschäft wieder eingestellt.

Einen Termin für die Markteinführung nennt der Unternehmens-Chef übrigens noch nicht. Und wer jetzt hofft, auch in Deutschland künftig Chu-Hi-ähnliche Coca-Cola-Getränke genießen zu können, wird enttäuscht: „Ich denke nicht, dass Leute weltweit erwarten sollten, etwas ähnliches von Coca-Cola auch woanders zu finden“, sagt Garduño. (bekö/jkali)

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