Technik

Grüne fordern für Geräte ein „Recht auf Reparatur“

Das „Recht auf Reparatur“ soll auch gesetzlich verankert werden.

Das „Recht auf Reparatur“ soll auch gesetzlich verankert werden.

Foto: Franziska Gabbert / dpa-tmn

Berlin  Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert für Geräte ein „Recht auf Reparatur“. Die Reparatur soll günstiger sein als der Neukauf.

Die Grünen im Bundestag fordern ein gesetzlich verankertes „Recht auf Reparatur“ für Geräte. „Viele Menschen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt häufig neue kaufen zu müssen, nur weil ein Teil des Geräts kaputt ist“, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt unserer Redaktion.

Reparaturkosten seien allerdings häufig unverhältnismäßig hoch und Ersatzteile nur schwer zu bekommen. „Wir fordern ein europaweites ‚Recht auf Reparatur‘, das Hersteller von Geräten verpflichtet, langfristig Ersatzteile anzubieten sowie Reparaturanleitungen zu veröffentlichen“, so Göring-Eckardt weiter.

Göring-Eckardt: Reparatur muss günstiger sein als neues Gerät

Der Zeitraum, in dem Produkte mit Sicherheitsupdates versorgt werden, müsse einheitlich und gut sichtbar gekennzeichnet sein, außerdem müsse es abhängig vom Typ des Geräts Mindestfristen für derartige Updates geben.

Zudem müsse der Mehrwertsteuersatz für Reparaturdienste in Deutschland von derzeit 19 auf 7 Prozent gesenkt werden, so die Grünen-Fraktionschefin. „Eine Reparatur muss deutlich günstiger sein als der Kauf eines neuen Produktes“, sagte Göring-Eckardt unserer Redaktion, „das ist gut für den Geldbeutel und für die Umwelt.“ (gau)

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