Rüstungsindustrie

Rheinmetall und KMW erhalten Radpanzer-Auftrag aus England

Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann haben einen Großauftrag aus Großbritannien bekommen.

Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann haben einen Großauftrag aus Großbritannien bekommen.

Foto: Philipp Schulze / dpa

Düsseldorf/München.  Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann haben einen Auftrag für Panzer aus Großbritannien erhalten.

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Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann (KMW) haben einen Panzer-Großauftrag aus Großbritannien eingeheimst. Ein Konsortium der beiden Unternehmen soll 500 Radpanzer vom Typ Boxer im Gesamtwert von rund 2,6 Milliarden Euro an die britischen Streitkräfte liefern, wie Rheinmetall und KMW am Freitag in Düsseldorf und München mitteilten.

Ein entsprechender Vertrag mit dem britischen Verteidigungsministerium sei geschlossen worden. Von der Auftragssumme entfalle auf beide Unternehmen jeweils die Hälfte. Gebaut werden sollen die Fahrzeuge zu rund 90 Prozent in Großbritannien - nämlich im britischen Werk des im Sommer gegründeten Gemeinschaftsunternehmens Rheinmetall BAE Systems Land sowie bei der KMW-Tochter WFEL.

Auslieferung soll 2022 beginnen

Dabei soll die britische Armee die Panzer in verschiedenen Varianten als Truppentransporter, Führungsfahrzeuge, Sanitätsfahrzeuge und Spezialtransporter erhalten. Die Auslieferung soll Ende 2022 beginnen und im Jahr 2031 abgeschlossen sein. (dpa)

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