Mobilfunk

Vodafone will Funklöcher auf dem Land und in Stadien stopfen

Foto: Federico Gambarini/dpa

Düsseldorf.   Der Mobilfunkanbieter Vodafone plant mit einer neuen Antennentechnik, den Empfang auf dem Land und bei Großveranstaltungen zu verbessern.

Mit einer neuartigen Mobilfunk-Technologie will der Düsseldorfer Telekommunaktionsriese Vodafone die Funklöcher auf dem Lande und in Fußballstadien stopfen. Zunächst plant der Konzern, mit „Beamforming“ in 50 Gemeinden zu starten – darunter Lohmar und Greven im Kreis Steinfurt.

„Mit schlauen Antennen verbessern unsere Technik-Experten jetzt gezielt die Netzversorgung auf dem Land – in den Haushalten und auf der Straße“, sagt Hannes Ametsreiter, Deutschlandchef von Vodafone. Nach seinen Angaben wird die neue Antennentechnik die verfügbaren Kapazitäten der Mobilfunkmasten verfünffachen.

Antennentechnik soll Kapazitäten verfünffachen

Das heiße, dass fünfmal mehr Menschen zeitgleich im schnellen Netz unterwegs sein können. Denn, so Ametsreiter: „Außerhalb der Großstädte stehen Bürger in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland noch zu häufig auf dem digitalen Standstreifen.“

In Zukunft will Vodafone „Beamforming“ auch in Sportstadien und bei Großveranstaltungen einsetzen. In der Vergangenheit sind Netze häufig zusammengebrochen, wenn Tausende Menschen zeitgleich telefonieren oder surfen. Das soll sich mit der neuen Antennentechnik ändern.

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