20. bis 24. September

Ruhr-Startupweek mit Live-Hackerangriff und vielen Infos

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Ein Live-Hackerangriff gehört zum Programm der Ruhr-Startupweek.

Ein Live-Hackerangriff gehört zum Programm der Ruhr-Startupweek.

Foto: Fabian Sommer / dpa

Essen.  Fünf Tage lang können sich Start-ups ab 20. September bei 60 Events informieren. Der Ruhrhub hat sogar einen Live-Hackerangriff auf der Agenda.

Die wachsende Start-up-Szene im Ruhrgebiet ist nach Einschätzung des Ruhrhub gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Die gemeinsame Initiative von NRW-Wirtschaftsministerium und sechs Revierstädten plant nach dem Gründerkongress Ruhrsummit Ende Juni nun eine weitere Großveranstaltung: Am 20. September startet die „Ruhr-Startupweek“. Fünf Tage lang soll es bei 60 Events digital und live Informationen rund um das Gründen geben.

„Es ist erfreulich, wie die Start-up-Szene Ruhrgebiet sich im Hotspot NRW entfaltet und die Corona-Pandemie überstanden hat“, sagt Ruhrhub-Geschäftsführer Oliver Weimann. „Ich freue mich auf innovative Ansätze und Ideen für neue Produkte oder sogar Disruptionen, welche aus unserer Start-up-Szene entstehen.“ Vom 20. bis 24. September haben junge Unternehmen und die es werden wollen, Gelegenheit, sich bei einer Fülle von Veranstaltungen zu informieren und zu präsentieren. Sie finden in den sechs Städten Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Mülheim statt, die den Ruhrhub mittragen, aber auch in Düsseldorf. Andere finden digital statt. Schon beim Ruhrsummit hatten die Veranstalter auf ein hybrides Konzept gesetzt, um in Corona-Zeiten möglichst viele Interessierte zu erreichen – auch außerhalb des Ruhrgebiets.

Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit

Der „Umgang mit der NRW-Soforthilfe und coronabedingten Steuervorteilen“ ist am Montag, 14 bis 15.30 Uhr in Dortmund aber nur ein Thema von vielen. Es geht um ganz praktische Dinge wie Markenrecht, Künstlersozialkasse, die Finanzierung von Start-ups und wie sie den Weg in die Medien finden. Gründer erhalten aber auch Informationen über die neuesten technologischen Entwicklungen in der Textilindustrie, über Sozialunternehmen und Führungskonzepte im Unternehmen. Unter dem Motto „Walk & Talk“ gibt es am Dienstagabend zwischen 18 und 20 Uhr auch Bewegung und etwas zu sehen: Gemeinsam mit einem Stadtführer erkunden junge Unternehmerinnen und Unternehmer das Marienviertel in Oberhausen.

Der Renner der Ruhr-Startupweek war in der Vergangenheit allerdings ein anderes Format: Am 22. September gibt es in Gelsenkirchen ab 17 Uhr ein Live-Hacking: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen live miterleben, wie Kriminelle im Internet ihr Unwesen treiben. Anschließend gibt es eine Reihe von Vorträgen zur IT-Sicherheit, ein Feld das Einschätzung aller Beteiligten für Start-ups besonders viele Chancen eröffnet. Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, autonome Logistik und Nachhaltigkeit sind ebenfalls auf der Agenda.

„Wegen der Corona-Beschränkungen ist es wichtig, dass sich Interessierte zu allen Veranstaltungen unbedingt im Vorfeld anmelden“, betont Ruhrhub-Geschäftsführerin Svenja Tietje. Unterhttps://ruhrhub.de/ruhrstartupweek-kalendersind alle Events und Anmeldeformalitäten aufgelistet.

Die Ruhr-Startupweek startet mit einer Kickoff-Veranstaltung am Montag, 20. September um 10 Uhr im Essener Ruhrhub und hybrid. Der Zukunftsforscher Jonas Drechsel, der selbst Erfahrung als Gründer hat, spricht zum Motto der Woche: „Gründung. Wachstum. Inspiration“. Der Ruhrhub will auch in diesem Jahr das „Start-up of the year“ küren. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ruhr-Startupweek können ihre Stimmen abgeben. Die Verlagsgesellschaft Funke Medien NRW, zu der auch diese Zeitung gehört, ist erstmals Medienpartnerin der Veranstaltungsreihe.

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