Zahl der Firmengründer in NRW wächst

Düsseldorf.   Die Zahl der Existenzgründungen geht bundesweit zurück – doch NRW verzeichnet Zuwächse. Nach Angaben des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) gab es im vergangenen Jahr 378 000 Gründungen in Deutschland. Dies waren etwa 10 000 weniger als im Vorjahr (minus 2,7 Prozent).

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Die Zahl der Existenzgründungen geht bundesweit zurück – doch NRW verzeichnet Zuwächse. Nach Angaben des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) gab es im vergangenen Jahr 378 000 Gründungen in Deutschland. Dies waren etwa 10 000 weniger als im Vorjahr (minus 2,7 Prozent).

Bezogen auf 10 000 Menschen im erwerbsfähigen Alter entschlossen sich nur noch 73 (Vorjahr: 75) für eine Existenzgründung. In NRW gab es im Gegensatz zum rückläufigen Bundestrend leichte Zuwächse. Hier stieg die Zahl von 78 auf 79. Damit liegt NRW im Vergleich der Bundesländer an vierter Stelle hinter Berlin, Hamburg und Hessen, aber vor Bayern oder Baden-Württemberg. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) zeigte sich erfreut. „Das spricht für die aktive Gründerszene in NRW“, sagte er.

Die Zahl der „wirtschaftlich bedeutenden“ Gründungen in NRW sei 2016 gegenüber dem Vorjahr sogar um 20,7 Prozent auf 20 300 gestiegen, so das Ministerium. Im Bundesdurchschnitt habe es lediglich einen Zuwachs von 3,9 Prozent gegeben. Bei wirtschaftlich bedeutenden Gründungen wird mindestens ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz geschaffen oder es erfolgt ein Eintrag ins Handels- beziehungsweise Handwerksregister.

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