Schädlinge

Der Buchsbaum stirbt - Nadelgehölze sind gute Alternativen

Buchsbäume sind schön anzusehen - werden aber auch immer öfter von Schädlingen befallen.

Buchsbäume sind schön anzusehen - werden aber auch immer öfter von Schädlingen befallen.

Foto: Getty

Bad Honnef.  Da der Buchsbaum immer häufiger das Opfer von Schädlingen wird - sollte über Alternativen nachgedacht werden.

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Der Klassiker für die Einfassung von Beeten, Grundstücken und als Formgewächs im Beet stirbt. Seit einigen Jahren befallen Schädlinge und Krankheiten Buchsbäume vielerorts. Der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) in Bad Honnef rät als Alternative zu immergrünen Nadelgehölzen. Viele Arten und Sorten haben ein ähnliches Wuchsverhalten. Außerdem lassen sie sich genauso wie der Buchsbaum durch Schnitte leicht in Form halten. Gute Gewächse als Sichtschutz sind Wacholder (Juniperus), Eibe (Taxus) oder Scheinzypresse (Chamaecyparis).

Der Buchsbaum leidet unter zwei Plagen: Zum einen machen sich die Raupen des Buchsbaumzünslers über den immergrünen Busch her. Der Befall ist anfangs nur schwer zu erkennen, denn die grünen, etwa fünf Zentimeter langen Raupen fressen sich tief im Inneren des Gehölzes satt - und diesen von innen her kahl.

Zum anderen befällt der Pilz namens Cylindrocladium buxicola die Pflanze. Er verfärbt die Blätter braun, die später abfallen. Man spricht hier vom Triebsterben. Erkennen lässt sich der Befall auch an schwarzen Streifen auf den Trieben. (dpa)

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