Recht

Schäden im Bad: Mieter haften nicht automatisch

Berlin.   Im Badezimmer entstehen unter anderem auf Fliesen schnell Abnutzungen durch den Mieter. Doch der muss nicht nicht direkt für Schäden aufkommen.

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Wände im Badezimmer sind in der Regel gefliest. Mieter stellt das bei der Montage von Handtuchhaltern und anderen Gegenständen oft vor eine Herausforderung. Denn sie dürfen die Mietsache eigentlich nicht beschädigen. Grundsätzlich gilt dabei: Sind Schäden mutwillig oder grob fahrlässig verursacht worden, muss der Mieter im Zweifel für sie aufkommen, erläutert die Zeitschrift "Das Grundeigentum" (Ausgabe 2/2019) des Eigentümerverbandes Haus & Grund Berlin. Sind Veränderungen dagegen durch einen vertragsgemäßen Gebrauch entstanden, muss der Mieter diese nicht verantworten.

Mieter müssen nicht automatisch aufkommen

Wenn zum Beispiel Shampoos oder Reiniger im Badezimmer auf empfindlichen Natursteinfliesen Spuren hinterlassen haben, müssen Mieter dafür nicht automatisch aufkommen, befand das Amtsgericht Brandeburg (Az.: 31 C 179/14). Denn es handelt sich um Abnutzungen, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch des Bades entstanden sind. (dpa/tmn)

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