Aufwertung

Wohnmobile werden jetzt mit Strom versorgt

Haben an einem Strang gezogen: GfW-Geschäftsführer Thomas Junge, Verkehrsvereins-Vorsitzende Sabine Risse, Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Klaus Weimer und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens. Foto: Wronski

Haben an einem Strang gezogen: GfW-Geschäftsführer Thomas Junge, Verkehrsvereins-Vorsitzende Sabine Risse, Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Klaus Weimer und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens. Foto: Wronski

Foto: Josef Wronski/IKZ

Iserlohn.   Die Stromversorgung des Wohnmobilstellplatzes „Seilerblick“ haben die Stadtwerke Iserlohn gemeinsam mit den Märkischen Stadtbetrieben Iserlohn/Hemer und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung ermöglicht.

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(rd/jk)Die Stromversorgung des Wohnmobilstellplatzes „Seilerblick“ haben die Stadtwerke Iserlohn gemeinsam mit den Märkischen Stadtbetrieben Iserlohn/Hemer und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung ermöglicht.

Mit der Stromsäule ist eine wichtige Voraussetzung dafür erfüllt, dass der Stellplatz an der Friesenstraße (neben den Tennisplätzen des TuS Iserlohn) wieder im ADAC-Campingführer und vielen anderen Publikationen dieser Art gelistet werden kann. Den Anstoß hatte der Vorstand des Verkehrsvereines gegeben, der im Sommer 2011 auf Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens zuging. „Wir hatten Sorge, dass der schöne Stellplatz am Seilersee langfristig aus den Campingführern und damit aus der Wahrnehmung vieler Campingfreunde verschwindet“, so Sabine Risse, ehrenamtliche Verkehrsvereins-Vorsitzende.

Für Dr. Peter Paul Ahrens, der täglich an der Fläche vorbeigeht und wöchentlich „mindestens ein Wohnmobil sieht“, war es eine Selbstverständlichkeit, sich intensiv um eine Lösung zu bemühen. „Der Stellplatz ist nicht nur in direkter Nähe zum Seilersee gelegen, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch den Stadtwald und Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten der Stadt. Solche Attraktionen gilt es zu bewahren und konsequent zu bewerben.“ Auch im Sinne der heimischen Einzelhändler und Gastronomen sei die neue Einrichtung wichtig. „Man darf nicht vergessen, dass die Camper gerne mal zum Abendessen oder Shoppen in die Stadt fahren. Auch auswärtige Eishockey-Fans haben schon vor und nach den Spielen der Roosters auf dem Platz genächtigt.“

Bisher hat der im Jahr 2006 für eine Summe von 15 000 Euro eingerichtete Platz zwar über eine Frisch- und Abwasserversorgung verfügt - um aber an elektrische Energie zu gelangen, mussten Wohnmobilfahrer bisher auf eigene Generatoren und Bordbatterien zurückgreifen. Grund für den damaligen Verzicht auf die Stromversorgung war die angespannte Haushaltslage. „Dabei gehört eine Stromversorgung mittlerweile zum Standard, Hemer und Altena haben sie schon lange“, so Sabine Risse. Ab sofort können die Camper ihre Akkus also für 50 Cent direkt an der Station laden. Für den Preis erhalten sie ein Kilowatt.

Während die Stadtwerke die Kosten von etwa 2000 Euro für die Ladesäule, LED-Anlage sowie Kabelverlegung übernahmen, haben die Märkischen Stadtbetriebe Iserlohn/Hemer für den Tiefbau und die Leerrohre gesorgt.

Aufgabe von Gesellschaft für Wirtschaftsförderung - sie hatte bereits die Koordination der bisherigen Abläufe übernommen - und Verkehrsverein wird es nun sein, die neue Errungenschaft möglichst breit zu bewerben.

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